
Rohstoffabbau, Nationalparks und großflächige Landnutzung setzen nomadische Hirtenvölker in Afrika zunehmend unter Druck. Misereor warnt vor Vertreibungen und dem Verlust traditioneller Lebensgrundlagen.

Heute startet in Genf die Weltgesundheitsversammlung. Misereor prangert im Vorfeld vor allem fehlende Gelder in Milliardenhöhe für Hilfsorganisationen wie die WHO an: „Das kostet Menschenleben.“

Krisen nehmen zu, Gelder werden knapper: Bundesentwicklungsministerin Alabali-Radovan verteidigt auf dem Katholikentag in Würzburg die Entwicklungszusammenarbeit gegen Widerstände, lobt die Rolle der Kirchen – und bittet sie um Unterstützung.

Es geht um wichtige Lebensgrundlagen: Ein Projekt des deutschen Zementriesen Heidelberg Materials in Indonesien gefährde die dortige Bevölkerung, warnen mehrere Menschenrechtsorganisationen und das katholische Hilfswerk Misereor. Das Unternehmen wisse darum – nun gibt es eine Beschwerde.

Jedes Jahr legen Misereor und das Bündnis erlassjahr.de ihren Schuldenreport vor. Damit machen sie auf die wirtschaftliche Lage ärmerer Staaten aufmerksam – und dringen auf Änderungen im globalen Wirtschaftssystem.

Bevor die Packung Kakao im Einkaufswagen des Verbrauchers landet, ist der Weg lang: Vom Kleinbauern in Afrika bis zum Regal im Supermarkt um die Ecke. Entlang dieser Lieferkette gibt es erhebliche Unwuchten, so Experten.

Dicht an dicht: So leben in Kameruns Hafenmetropole Douala Zehntausende. Wie wichtig Perspektiven gerade für junge Menschen sind, darauf macht die Misereor-Fastenaktion aufmerksam. Höhepunkt ist am kommenden Sonntag.

Hoffnung und Pläne, aber kaum Chancen. Das ist der Alltag von Kameruns Jugend. Mit Unterstützung aus Deutschland soll sich das ändern – durch gezielte Berufsausbildung.

Sie sind jung, wollen etwas erreichen – scheitern aber oft auf dem Arbeitsmarkt: junge Erwachsene in Kamerun. Um das zu ändern, setzen vom Hilfswerk Misereor geförderte Projekte auf Ausbildung und Unternehmertum.

Als Nahostbeauftragter des Hilfswerks Misereor ist Frank Wiegandt für den Libanon, Jordanien, Syrien und den Irak zuständig. Die neue Eskalation in der Region erlebt er hautnah mit. Warum die Wut im Land wächst.