
Die Gelder für deutsche Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe werden seit einigen Jahren deutlich gekürzt. Aus Sicht des Entwicklungshilfswerks Misereor drohen dadurch mehr Armut, mehr Hunger, mehr Tote.

Die Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela hat die Marke von 2.000 überschritten. Gleichzeitig verstärken Helfer ihre Arbeit in dem Land. Einige denken dabei bereits über die Nothilfe hinaus.

Seit 1976 ist es während der Fastenzeit nicht mehr aus Kirchen wegzudenken: Das Misereor-Hungertuch. Nun wurde das neue Motiv vorgestellt. Es stammt von einem Künstler und Menschenrechtsaktivisten aus London, der in Frankreich lebt. Im Mittelpunkt steht diesmal die Emmaus-Erzählung.

Bis Freitag dauern in Bonn die Zwischenverhandlungen zur nächsten Weltklimakonferenz. Misereor sieht Fortschritte: Es gehe in Richtung Umsetzung – auch wenn längst nicht alle finanziellen Fragen geklärt sind.

Am Montag beginnen in Bonn die Zwischenverhandlungen für die nächste Weltklimakonferenz. Die Bedingungen für Fortschritte beim Klimaschutz scheinen günstig – auch wenn die Herausforderungen groß bleiben.

Sie werden wieder massenhaft verramscht – Fan-T-Shirts mit Deutschland-Emblem. Wenn es um die Produktionsbedingungen der Wegwerf-Textilien geht, ist meist Schluss mit Fairplay. Misereor rät zu bewusstem Einkauf.

Rohstoffabbau, Nationalparks und großflächige Landnutzung setzen nomadische Hirtenvölker in Afrika zunehmend unter Druck. Misereor warnt vor Vertreibungen und dem Verlust traditioneller Lebensgrundlagen.

Heute startet in Genf die Weltgesundheitsversammlung. Misereor prangert im Vorfeld vor allem fehlende Gelder in Milliardenhöhe für Hilfsorganisationen wie die WHO an: „Das kostet Menschenleben.“

Krisen nehmen zu, Gelder werden knapper: Bundesentwicklungsministerin Alabali-Radovan verteidigt auf dem Katholikentag in Würzburg die Entwicklungszusammenarbeit gegen Widerstände, lobt die Rolle der Kirchen – und bittet sie um Unterstützung.