
Heute startet in Genf die Weltgesundheitsversammlung. Misereor prangert im Vorfeld vor allem fehlende Gelder in Milliardenhöhe für Hilfsorganisationen wie die WHO an: „Das kostet Menschenleben.“

Krisen nehmen zu, Gelder werden knapper: Bundesentwicklungsministerin Alabali-Radovan verteidigt auf dem Katholikentag in Würzburg die Entwicklungszusammenarbeit gegen Widerstände, lobt die Rolle der Kirchen – und bittet sie um Unterstützung.

Es geht um wichtige Lebensgrundlagen: Ein Projekt des deutschen Zementriesen Heidelberg Materials in Indonesien gefährde die dortige Bevölkerung, warnen mehrere Menschenrechtsorganisationen und das katholische Hilfswerk Misereor. Das Unternehmen wisse darum – nun gibt es eine Beschwerde.

Jedes Jahr legen Misereor und das Bündnis erlassjahr.de ihren Schuldenreport vor. Damit machen sie auf die wirtschaftliche Lage ärmerer Staaten aufmerksam – und dringen auf Änderungen im globalen Wirtschaftssystem.

Dicht an dicht: So leben in Kameruns Hafenmetropole Douala Zehntausende. Wie wichtig Perspektiven gerade für junge Menschen sind, darauf macht die Misereor-Fastenaktion aufmerksam. Höhepunkt ist am kommenden Sonntag.

Hoffnung und Pläne, aber kaum Chancen. Das ist der Alltag von Kameruns Jugend. Mit Unterstützung aus Deutschland soll sich das ändern – durch gezielte Berufsausbildung.

Sie sind jung, wollen etwas erreichen – scheitern aber oft auf dem Arbeitsmarkt: junge Erwachsene in Kamerun. Um das zu ändern, setzen vom Hilfswerk Misereor geförderte Projekte auf Ausbildung und Unternehmertum.

Als Nahostbeauftragter des Hilfswerks Misereor ist Frank Wiegandt für den Libanon, Jordanien, Syrien und den Irak zuständig. Die neue Eskalation in der Region erlebt er hautnah mit. Warum die Wut im Land wächst.

Die Fastenaktion lädt zum Mitmachen ein! Unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ macht Misereor, das katholische Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit, auf die Arbeit von Projektpartner in Kamerun aufmerksam.

Im kolumbianischen Cartagena sprechen noch bis Samstag Vertreter von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Landbesitzer, Kleinbauern, Indigene und Hirten über Agrarreformen und ländliche Entwicklung. Das Hilfswerk Misereor hofft auf klare Signale – und erwartet Konsequenzen auch für Deutschland