Aung San Suu Kyi, Staatsrätin und Außenministerin von Myanmar, am 28. November 2017 in Naypyitaw (Myanmar). Bild: Paul Haring/CNS photo/KNA

ASEAN fordert Freilassung von Aung San Suu Kyi in Myanmar

Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi befindet sich seit dem Putsch von 2021 in Isolationshaft. Ihr Sohn Kim Aris fordert von Myanmars Militärregime ein Lebenszeichen seiner 80-jährigen Mutter.

Der südostasiatische Staatenbund ASEAN fordert die Freilassung von Aung San Suu Kyi und weiterer Gefangener. Die kürzlich erfolgte Amnestie von mehr als 4.000 Häftlingen, darunter einige politische Gefangene, sei bereits ein positiver Schritt gewesen, hieß es am Freitag in einer Erklärung der Philippinen, die in diesem Jahr den Vorsitz der elf ASEAN-Mitgliedstaaten innehaben.

Unter den im Rahmen der Amnestie freigelassenen Häftlinge war auch Win Myint, Myanmars Ex-Präsident und enger Vertrauter Suu Kyis. Der Zustand der 80-jährigen Friedensnobelpreisträgerin wurde in dieser Woche bei einem Treffen von Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkeow mit Myanmars neuem Präsidenten Min Aung Hlaing erörtert. Nach Angaben von Sihasak soll der Präsident und einstige Putschgeneral gesagt haben, er „erwäge gute Dinge“ für Suu Kyi, die sich seit dem Putsch von 2021 in Isolationshaft befindet.

Text: KNA | Bild: Paul Haring/CNS photo/KNA

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