
Papst Franziskus hatte sich ein neues Miteinander in der katholischen Kirche gewünscht und dazu die Weltsynode ins Leben gerufen. Nach seinem Tod geht das Reformprojekt in die nächste Runde.

Janna verlor erst ihre Heimat, dann ihren Mann. So wie sie flohen hunderttausende Menschen aus Bergkarabach nach Armenien. Seit knapp drei Jahren leben sie nun dort. Kraft geben Janna ihre acht Kinder.

Jubiläum eines biblischen Highlights: In Jordanien wurde der Auftakt zur 2.000-Jahrs-Feier der Taufe Jesu im Jordan gemacht. Gefeiert wird zwar erst 2030. Eine erste große Neueröffnung gibt es aber schon jetzt.

Papst Leo hat am Donnerstag die römische Universität Sapienza besucht. Seine Rede vor Studierenden und Lehrpersonal nutzte er, um Krieg und Ungerechtigkeit zu geißeln. Und die Hochschule zur Zusammenarbeit aufzurufen.

Wenn öffentliche Gelder für Rüstung ausgegeben werden, bleibt weniger für den Klimaschutz. Zudem erhöhen Kriege den CO2-Ausstoß. Neben menschlichem Leid bringt Krieg auch Nachteile für die Umwelt, mahnt der Papst.

Heute startet in Genf die Weltgesundheitsversammlung. Misereor prangert im Vorfeld vor allem fehlende Gelder in Milliardenhöhe für Hilfsorganisationen wie die WHO an: „Das kostet Menschenleben.“

Im vergangenen Jahr wurden so viele Todesurteile vollstreckt wie seit 1981 nicht mehr. Trotzdem geben Menschenrechtler die Hoffnung auf eine Abschaffung dieser Strafe nicht auf.

Krieg, Flucht, Hunger: Zum Abschluss des Katholikentags fordert Bischof Wilmer eine Kirche, die sich dem Leid der Welt stellt. Besonders Afrika rückt er in den Fokus.

Im Osten des Kongo sind Behörden in Alarmbereitschaft. Immer mehr Menschen sterben – Todesursache ist wohl Ebola. Warum sich die Krankheit so schnell ausbreitet und Grenzen überschreitet.

Als vor einem Jahr im Vatikan ein neuer Papst gewählt wurde, saß erstmals auch ein Vertreter der katholischen Kirche aus Serbien im Konklave: László Kardinal Német. Der sieht auch 35 Jahre nach dem Beginn der Jugoslawienkriege die Versöhnung im Land noch nicht erreicht.
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