
Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

Auf seiner Spanienreise richtet Leo XIV. einen Friedensappell an die Welt und ruft zu Respekt im Umgang mit politischen Gegnern auf. Kirchenintern steht das Thema sexueller Missbrauch im Mittelpunkt.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Papst Leo XIV. ein weltweites Friedensgebet angeführt. In den vatikanischen Gärten nahm er am traditionellen Rosenkranzgebet teil. Die Kriegsherren der Welt beschwor er zur Umkehr.

Als Friedensbote hat Papst Leo XIV. vor gut einem Jahr sein Amt angetreten. Angesichts anhaltender Kriege ruft er für Samstag erneut zu einem weltweiten Friedensgebet auf. Beim ersten Mal hagelte es Kritik aus den USA.

Papst Leo hat am Donnerstag die römische Universität Sapienza besucht. Seine Rede vor Studierenden und Lehrpersonal nutzte er, um Krieg und Ungerechtigkeit zu geißeln. Und die Hochschule zur Zusammenarbeit aufzurufen.

Wenn öffentliche Gelder für Rüstung ausgegeben werden, bleibt weniger für den Klimaschutz. Zudem erhöhen Kriege den CO2-Ausstoß. Neben menschlichem Leid bringt Krieg auch Nachteile für die Umwelt, mahnt der Papst.

Die große Mehrheit der Menschen weltweit fühlt sich einer Religion zugehörig. Für Ministerin Alabali Radovan ein umso größerer Grund, religiöse Akteure beim Streben nach Frieden einzubeziehen.

Es hat Tradition, dass sich die verschiedenen Religionen gegenseitig zu ihren hohen Festen gratulieren. In seiner Botschaft zum buddhistischen Vesakh-Fest appelliert der Vatikan für einen gemeinsamen Friedenseinsatz.

Einsatz an der Basis: Der Aachener Friedenspreis geht 2026 an eine jüdisch-palästinensische Initiative und an Kritiker der US-Einwanderungspolizei. Die Auszeichnung soll internationale Solidarität zeigen.

Im vergangenen Jahr haben die Staaten der Welt rund 2,9 Billionen US-Dollar für militärische Zwecke ausgegeben. Kritiker warnen vor einer Spirale der Aufrüstung.