
Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt haben Erzbischof Stefan Heße und EKD-Bischof Christian Stäblein Ausbildungsbetriebe und Integrationsprojekte besucht. Im Fokus standen Chancen und Hürden für Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt.

Janna verlor erst ihre Heimat, dann ihren Mann. So wie sie flohen hunderttausende Menschen aus Bergkarabach nach Armenien. Seit knapp drei Jahren leben sie nun dort. Kraft geben Janna ihre acht Kinder.

In Würzburg haben sich 150 Fachleute zum Austausch über Flüchtlingsschutz und Menschenrechte in Politik und Kirche getroffen. Flüchtlingsbischof Heße warnt bei der Veranstaltung vor zunehmenden nationalen Interessen – und beklagt einen Mangel an Menschlichkeit.

Der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich ist auch nach 111 Jahren kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte. Das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis sieht darin vielmehr eine bleibende Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft – mit hoher Aktualität.

Streit um Rückkehrpläne: Die von Bundeskanzler Merz genannte Quote zur Ausreise syrischer Geflüchteter stößt beim katholischen Flüchtlingsbischof Stefan Heße auf deutliche Kritik. Warum er feste Zahlen für falsch hält.

Die Migrationsdebatte in Deutschland dreht sich oftmals um Abschiebungen und Rechtsverschärfungen. Auf einer Tagung in Berlin werben Forscher und die katholische Kirche für andere Wege. Die sollen auch effektiver sein.

Die Ausweitung des Irankrieges auf weitere Länder im Nahen Osten zwingt immer mehr Menschen zur Flucht. Partner der Missio-Werke aus Aachen und München helfen, so gut es geht.

Am Freitag entscheidet der Bundestag über die Anpassung des deutschen Rechts an die Reform des europäischen Asylsystems. Daran gibt es deutliche Kritik – unter anderem von der Caritas. Im Fokus steht besonders ein Punkt.

Freiwillig an einem Integrationskurs teilzunehmen – das ist etwa für Geflüchtete aus der Ukraine nicht mehr ohne weiteres möglich. Das ruft weiter Kritiker auf den Plan.