
Ein sehr breites gesellschaftliches Bündnis meldet sich zum Weltflüchtlingstag zu Wort. Es geht um konkrete Forderungen, von sicheren Fluchtwegen bis hin zu besserer Integration.

Das EU-Parlament hat beschlossen, längere Abschiebehaft für Menschen ohne Bleiberecht zu ermöglichen und künftig auch in Drittländer abzuschieben. Caritas Europa und die EU-Bischöfe kritisieren das scharf.

Die ab Freitag geltende Reform des europäischen Asylsystems bringt viele Änderungen mit sich – auch für Kirchengemeinden und Flüchtlingsberater. Wo kürzere und wo längere Fristen Probleme mit sich bringen können.

Das Schicksal der auf dem Weg nach Europa umgekommenen Migranten beschäftigt Papst Leo bei seinem Besuch der Kanarischen Inseln. Bei einem Gottesdienst mit Einheimischen und Migranten rief er zum Gebet für sie auf.

Mehr Ordnung im Asylsystem – zu welchem Preis? Der katholische Flüchtlingsbischof Heße sieht viele offene Fragen bei der konkreten Umsetzung kurz vor dem Inkrafttreten am Freitag.

Krieg im Sudan: Millionen Vertriebene im Inland und Flüchtlinge in den Nachbarländern benötigen humanitäre Hilfe. Die Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe lenkt den Blick auf diese vergessene Krise.

Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt haben Erzbischof Stefan Heße und EKD-Bischof Christian Stäblein Ausbildungsbetriebe und Integrationsprojekte besucht. Im Fokus standen Chancen und Hürden für Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt.

Janna verlor erst ihre Heimat, dann ihren Mann. So wie sie flohen hunderttausende Menschen aus Bergkarabach nach Armenien. Seit knapp drei Jahren leben sie nun dort. Kraft geben Janna ihre acht Kinder.

In Würzburg haben sich 150 Fachleute zum Austausch über Flüchtlingsschutz und Menschenrechte in Politik und Kirche getroffen. Flüchtlingsbischof Heße warnt bei der Veranstaltung vor zunehmenden nationalen Interessen – und beklagt einen Mangel an Menschlichkeit.

Der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich ist auch nach 111 Jahren kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte. Das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis sieht darin vielmehr eine bleibende Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft – mit hoher Aktualität.