Schild: Den Frieden gewinnen auf einer Friedensdemonstration auf dem Stuttgarter Schlossplatz Bild: dr/weltkirche.de

Ostermärsche: Veranstalter rechnen mit Zehntausenden Teilnehmern

Angesichts der aktuellen Lage sehnen sich viele Menschen nach Frieden. Die Ostermärsche tragen auch in diesem Jahr den Ruf nach einem Ende des Krieges auf die Straßen.

Bei den diesjährigen Ostermärschen rechnen die Veranstalter mit mehreren zehntausend Teilnehmern. Voraussichtlich werde sich die Resonanz auf dem Niveau des Vorjahres bewegen – mit leicht steigender Tendenz, sagte der Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative, Kristian Golla, am Dienstag in Bonn auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Die meisten der bundesweit bislang 109 angekündigten Veranstaltungen finden demnach zwischen Gründonnerstag und Karfreitag statt. Die größten Kundgebungen werden in Städten wie Stuttgart, Frankfurt und Hamburg erwartet. Einer der ersten Ostermärsche ist für das kommende Wochenende in Potsdam geplant.

Die Ostermärsche stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck der Kriege, die nach wie vor in der Ukraine und seit Februar in der Golf-Region herrschen. Die Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege, eine Stärkung des Völkerrechts und Einsatz für die Leidtragenden der Kriege.



Text: KNA | Bild: dr/weltkirche.de

Mehr aus der Weltkirche

  • Die Ware „Mensch“

    Die Ware „Mensch“

    Menschenhandel gilt zu Recht als eines der abscheulichsten Verbrechen unserer Zeit – und es ist zugleich ein Milliardengeschäft. Die Europäische Union schätzt die Profite, die mit der „Ware Mensch“ gemacht werden, auf mehr als 46,9 Milliarden Euro pro Jahr. Und einer erst kürzlich vorgestellten Studie der EU-Kommission zufolge hat der Menschenhandel in der Europäischen Union…


  • Das „System Menschenhandel“

    Das „System Menschenhandel“

    Menschenhandel – ein perfides Verbrechen. Die Täter agieren lautlos, skrupellos und grenzenlos. Ihre Opfer schweigen aus Angst und Scham. Die Profiteure bleiben unerkannt. Das macht Ermittlungen schwierig. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, die Dunkelziffern sind hoch. Anhand des Schicksals einer jungen Rumänin in Deutschland zeigt Inge Bell, wie das unfassbare System Menschenhandel hier und heute…



Weitere Weltkirche-Meldungen: