
Die UN zählen den Konflikt im Sudan zu den schwersten humanitären Krisen weltweit. Nun fordert das EU-Parlament mehr Engagement aus Europa gegen das Töten.

Die Lehre vom „gerechten Krieg“ steht weiter zur Diskussion. Seit Papst Leo XIV. weitgehend von ihr abgerückt ist, wird darüber debattiert. Ein wichtiger Kardinal wendet das nun an – und wird dabei politisch konkret.

Zum zweiten Mal war ein Papst am Sitz des Welternährungsprogramms in Rom, einer Hilfsorganisation der Vereinten Nationen. Leo XIV. nutzte den Besuch für klare Botschaften an die Welt.

Die Regierung in Warschau setzt beim Schutz der Bevölkerung in Notfällen auch auf die Kirche. Die Bischofskonferenz erarbeitet einen Aktionsplan, um für Naturkatastrophen und einen möglichen Krieg gewappnet zu sein.

Der neue Explosivwaffen-Monitor dokumentiert 22.600 getötete Zivilpersonen weltweit und einen starken Anstieg von Angriffen auf Schulen und Krankenhäuser. Besonders Drohnen werden zu einer immer größeren Gefahr.

Ungeachtet einer Waffenruhe verstärkt Israel Luftschläge und Truppenbewegungen im Libanon. Ziel sind angeblich Hisbollah-Stellungen. Auch die historische Stadt Tyrus gerät ins Visier.

Trümmerteile in Wald und Feldern: Für Rumänen, die an der Grenze zur Ukraine leben, sind diese Funde seit Beginn des russischen Angriffskriegs keine Seltenheit. Jetzt hat der Krieg im Nachbarstaat erstmals Verletzte in dem EU-Land gefordert.

Eigentlich gilt eine Waffenruhe. Aber zwischen der Hisbollah und Israel gehen die Kämpfe weiter, zuletzt sogar verschärft. Israel will mit mehr Angriffen auf anhaltenden Drohnenbeschuss reagieren.

Es waren brutale Nächte in der ukrainischen Hauptstadt. Viele Wohnhäuser, eine Hochschule und das ARD-Studio in Kyjiw wurden stark beschädigt. Dutzende Fenster und Türen des Kiewer Dominikanerklosters barsten durch den Einschlag einer russischen Rakete in der Nachbarschaft.

Papst Leo hat am Donnerstag die römische Universität Sapienza besucht. Seine Rede vor Studierenden und Lehrpersonal nutzte er, um Krieg und Ungerechtigkeit zu geißeln. Und die Hochschule zur Zusammenarbeit aufzurufen.