
Seit vier Jahren dokumentiert eine Meldestelle Fälle von Antiziganismus. Die Zahlen zeigten deutlich, dass es sich bei der Ablehnung von Sinti und Roma nicht um ein Randphänomen handele, sagt der Geschäftsführer.

Könnten kirchliche Projekte in Ostdeutschland künftig weniger gut gefördert werden? Ein katholisches Hilfswerk zeigt sich bei der Präsentation seiner Jahresbilanz besorgt, sucht aber vor allem innovative Ideen.

Am Sonntag kommt die Wachablösung: Mit der Weihe eines neuen Hindu-Tempels steht Deutschlands größtes Gebetshaus dieser Art nun in Berlin. Der Bau hat zwei Jahrzehnte gedauert.

Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens widmete das Cusanuswerk seine Jahrestagung dem Thema Freiheit. Wissenschaftler, Kirchenvertreter und Stipendiaten diskutierten über offene Debattenräume und gesellschaftliche Verantwortung.

Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt haben Erzbischof Stefan Heße und EKD-Bischof Christian Stäblein Ausbildungsbetriebe und Integrationsprojekte besucht. Im Fokus standen Chancen und Hürden für Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt.

In Brno startet das fünftägige Pfingsttreffen der Sudetendeutschen – zum ersten Mal auf tschechischem Boden. Nationalisten wollten das bis zuletzt verhindern.

Krisen nehmen zu, Gelder werden knapper: Bundesentwicklungsministerin Alabali-Radovan verteidigt auf dem Katholikentag in Würzburg die Entwicklungszusammenarbeit gegen Widerstände, lobt die Rolle der Kirchen – und bittet sie um Unterstützung.

Der Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse stand seit Monaten in der Kritik. Nun soll er teilweise zurückgenommen werden. Aus Sicht der Caritas reicht das nicht aus.

Es geht um wichtige Lebensgrundlagen: Ein Projekt des deutschen Zementriesen Heidelberg Materials in Indonesien gefährde die dortige Bevölkerung, warnen mehrere Menschenrechtsorganisationen und das katholische Hilfswerk Misereor. Das Unternehmen wisse darum – nun gibt es eine Beschwerde.