
„Juneteenth“ erinnert an die Befreiung der letzten Versklavten in den USA. Heute steht der Feiertag zugleich für einen erbitterten Streit darüber, wie das Land seine Geschichte erzählt.

Straßenblockaden, Versorgungsengpässe und politische Spannungen: Die Lage in Bolivien ist angespannt. Die Kirche ruft zum Dialog auf.

Messungen zeigen: Der afrikanische Kontinent erwärmt sich schneller als andere Weltregionen. Die Extremereignisse häufen sich. Dabei fehlen in den meisten Ländern immer noch lebensrettende Frühwarnsysteme.

Das EU-Parlament hat beschlossen, längere Abschiebehaft für Menschen ohne Bleiberecht zu ermöglichen und künftig auch in Drittländer abzuschieben. Caritas Europa und die EU-Bischöfe kritisieren das scharf.

Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

Papst Leo XIV. fordert eine gerechtere Klimapolitik: Reiche Staaten müssten ärmere Länder stärker unterstützen. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit seien untrennbar miteinander verbunden.

Seit Ende April grassiert Ebola im Kongo. Helfer tun alles, um eine Ausbreitung der Epidemie in dem Land im Zentrum Afrikas einzugrenzen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen widrige Umstände.

Bis Freitag dauern in Bonn die Zwischenverhandlungen zur nächsten Weltklimakonferenz. Misereor sieht Fortschritte: Es gehe in Richtung Umsetzung – auch wenn längst nicht alle finanziellen Fragen geklärt sind.

Vor 50 Jahren passierte in Südafrika das Unfassbare: Polizisten schossen auf Schüler; Hunderte Menschen starben. Trauer und Schmerz wirken bis heute nach. Dennoch war der Schüleraufstand von Soweto der Anfang vom Ende.
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