
Weder Schuldeingeständnis noch Entschuldigung – Trotzdem kommt Bewegung in die Debatte um die Kolonialisierung und Missionierung Mexikos vor 500 Jahren durch Spanien. Ausgelöst hat sie König Felipe VI. persönlich.

Zahlen zu Todesopfern aus den tobenden Kriegen lassen sich kaum begreifen. Doch hinter jedem Fall steht ein individuelles Schicksal. Politiker fordern ein genaueres Hinsehen – dies könne auch das Miteinander verändern.

Länder weltweit sagen zu, die notleidende Bevölkerung im Sudan weiter zu unterstützen. Insgesamt sind 2,2 Milliarden US-Dollar alleine für dieses Jahr notwendig. Doch Geld alleine reicht in dem vom Krieg gezeichneten Land nicht aus.

Ende einer langen Wartezeit – in Kolumbien erhalten indigene Familien etwa 126.000 Hektar Land in Schutzgebieten zugesprochen. Auch ökologische Gründe spielen bei der Landvergabe eine Rolle.

Sexualisierte Gewalt, Hunger, Vertreibung. Im Sudan leiden Millionen Menschen unter den Kämpfen der Kriegsparteien. Ein Ende ist nicht in Sicht – trotzdem gibt es eine positive Entwicklung.

Nur noch einige tausend Katholiken leben in Algerien inmitten einer muslimisch geprägten Gesellschaft. Ihnen machte Papst Leo XIV. am ersten Tag seiner Afrika-Reise Mut. Zudem besuchte er eine Moschee – und wandelte auf den Spuren des hl. Augustinus.

„Macht Kritisch Weltkirche“: Der Diözesanrat Freiburg hat eine Online-Plattform erarbeitet. Sie soll neue Impulse geben für mehr Gerechtigkeit, Sensibilität und Reflexion in kirchlichen Partnerschaften – und dürfte auch für andere Bistümer von Interesse sein .

Pakistan ist einer der letzten Staaten weltweit, in denen Polio noch nicht ausgerottet ist. Die Regierung hatte dafür eine Impfkampagne gestartet. Für die Gesundheitshelfer ist die Arbeit aber brandgefährlich.

Auf Budapests Straßen feierten die Menschen bis spät in die Nacht den Wahlsieg der Opposition. Osteuropa-Historiker Brunnbauer erklärt, was der Machtwechsel in Ungarn für Europa bedeutet.

Das dichte Osterprogramm liegt hinter Leo XIV., eine zehntägige Afrikareise vor ihm. Doch hält der Papst die weltpolitische Lage offenbar für so dramatisch, dass er zu einem weltweiten Friedensgebet aufrief.
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