
Die UN zählen den Konflikt im Sudan zu den schwersten humanitären Krisen weltweit. Nun fordert das EU-Parlament mehr Engagement aus Europa gegen das Töten.

Krieg im Sudan: Millionen Vertriebene im Inland und Flüchtlinge in den Nachbarländern benötigen humanitäre Hilfe. Die Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe lenkt den Blick auf diese vergessene Krise.

In Deutschland wirkt sich der Iran-Krieg bisher vor allem an Tankstellen und beim Kauf von Flugtickets aus. Anders in afrikanischen Ländern. Mancherorts ist der Kostenanstieg bereits lebensbedrohlich.

Länder weltweit sagen zu, die notleidende Bevölkerung im Sudan weiter zu unterstützen. Insgesamt sind 2,2 Milliarden US-Dollar alleine für dieses Jahr notwendig. Doch Geld alleine reicht in dem vom Krieg gezeichneten Land nicht aus.

Sexualisierte Gewalt, Hunger, Vertreibung. Im Sudan leiden Millionen Menschen unter den Kämpfen der Kriegsparteien. Ein Ende ist nicht in Sicht – trotzdem gibt es eine positive Entwicklung.

Kurz vor Beginn des vierten Kriegsjahres im Sudan gehören Gewalt und Brutalität dort zum Alltag vieler Menschen. Dafür verantwortlich ist nach Einschätzung von Menschenrechtlern auch die sudanesische Armee.

Die Kämpfe im Sudan haben sich von der Region Darfur in Richtung Osten verlagert. Aktuell besonders betroffen: die Provinz Süd-Kordofan. Dort leben Menschen in höchster Gefahr.