
Am 8. Juni ist Welttag der Ozeane. „Nur was man kennt, kann man schützen“, heißt es. Wenn es danach geht, steht es schlecht um das Meer. Auch wenn rund 70 Prozent der Erde von Ozeanen bedeckt sind – dieser Lebensraum ist kaum erforscht. Die Zeit drängt.

Rund 167 Millionen alte Handys vermutet der Digitalverband Bitkom in deutschen Haushalten. Für „Recyceln statt Ausbeuten“ wirbt das Hilfswerk Missio Aachen. In diesem Jahr feiert die Handysammelaktion Jubiläum.

Es geht um wichtige Lebensgrundlagen: Ein Projekt des deutschen Zementriesen Heidelberg Materials in Indonesien gefährde die dortige Bevölkerung, warnen mehrere Menschenrechtsorganisationen und das katholische Hilfswerk Misereor. Das Unternehmen wisse darum – nun gibt es eine Beschwerde.

200 Millionen gebrauchte Handys schlummern in deutschen Schubladen. Damit könnte man den Rohstoffbedarf aller neuen Smartphones der nächsten zehn Jahre decken. Deshalb fordert Missio die deutsche Bundesregierung zum Handeln auf.

Mit dem steigenden Goldpreis gewinnen auch Goldminen-Aktien kräftig an Wert. Kirchliche Investoren sollten beides dennoch meiden – aus ethischen Gründen. Das meinen jedenfalls kirchliche Aktivisten aus mehreren Ländern.

Kaufen Sie Tomaten aus Marokko? Vielleicht stammen diese aus Afrikas letzter Kolonie, der Westsahara. Dabei erklärte die Befreiungsbewegung Frente Polisario das Gebiet vor 50 Jahren für unabhängig – bislang erfolglos.

Vor sieben Jahren tötete der Dammbruch eines Abraumbeckens im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais 272 Menschen. Nun hat der Strafprozess gegen 16 Mitarbeiter von zwei Unternehmen begonnen.