
Immer wieder ernennt Papst Leo XIV. Geistliche mit Migrationshintergrund zu Bischöfen – auch und gerade in seinem Heimatland USA. Eine Ernennung in West Virginia sorgt nun für Aufsehen.

Erstmals seit 500 Jahren steht eine Frau an der Spitze der Anglikanischen Gemeinschaft. Nun wurde Erzbischöfin Mullally vom Papst empfangen. Nach einem Vier-Augen-Gespräch beteten sie gemeinsam an besonderer Stelle.

In rund 115 Staaten der Welt gilt die Todesstrafe als abgeschafft; die USA gehören nicht dazu. Im Bundesstaat Illinois gibt es seit 2011 keine Hinrichtungen mehr. Anlass für eine Botschaft des Papstes in seine Heimat.

Eigentlich sollte seine Afrika-Tour die erste Reise des Pontifikats von Leo XIV. werden. Nun wurde es die dritte – dafür deutlich intensiver als erwartet. Inzwischen scheint der Papst mit voller Kraft in seinem Amt angekommen.

Leo XIV. absolviert bei seiner langen Afrikareise ein nicht nur körperlich anstrengendes Programm. Auch inhaltlich ist es herausfordernd. Beim ältesten Diktator Afrikas hält er mit Kritik nicht hinterm Berg.

Seit 1979 regiert Teodoro Obiang (83) in Äquatorialguinea mit harter Hand. Der Papst ermahnt ihn, Freiheit und Gerechtigkeit zu ermöglichen. Und er spricht eindringlich über aktuelle Gefahren für die Menschheit.

Auch über 20 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs leidet Angola weiter unter den Folgen der Gewalt. Papst Leo XIV. sprach das bei seinem Besuch des Landes offen aus. Doch gleichzeitig blickte er über Afrika hinaus.

Zwei große Ansprachen hat Papst Leo XIV. in der Krisenregion Nordwest in Kamerun gehalten. Klar benannte er die Übel, die den Kontinent knechten: Gewalt, Armut und Profitgier. Doch den Menschen machte er auch Mut. Text: Ludwig Ring-Eifel und Christoph Schmidt (KNA) | Bild: Lola Gomez/CNS photo/KNA Mit scharfen Anklagen gegen die Kriegsherren der Welt und…

Begleitet von Kritik aus der US-Regierung an seinen Friedenspredigten setzt Papst Leo XIV. seine Afrikareise fort. In Kamerun erklärte er, wie er sich den Frieden innerhalb von Ländern und zwischen den Staaten vorstellt.

Nur noch einige tausend Katholiken leben in Algerien inmitten einer muslimisch geprägten Gesellschaft. Ihnen machte Papst Leo XIV. am ersten Tag seiner Afrika-Reise Mut. Zudem besuchte er eine Moschee – und wandelte auf den Spuren des hl. Augustinus.