
Der Irankrieg hat sich erneut verschärft. Derweil sitzen im Persischen Golf weiter Tausende Seeleute fest. Viele Schiffe wurden von ihren Reedereien bereits aufgegeben – mitsamt Seeleuten.

Religionsfreiheit gibt es im islamistisch regierten Iran de facto nicht. Auch die christliche Minderheit bekommt das zu spüren. Nun melden sich die UN wegen eines besonderen Falls zu Wort.

Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

In Deutschland wirkt sich der Iran-Krieg bisher vor allem an Tankstellen und beim Kauf von Flugtickets aus. Anders in afrikanischen Ländern. Mancherorts ist der Kostenanstieg bereits lebensbedrohlich.

Leo XIV. prangert regelmäßig die Kriege in der Welt an. Parallel zu den Verhandlungen um ein Ende des Irankriegs, der letztlich die ganze Welt betrifft, rief er zum Friedensgebet – zusammen mit vielen Menschen weltweit.

Trumps Vernichtungs-Drohung gegen den Iran kam im Vatikan gar nicht gut an. Der Papst reagierte mit direkter Kritik am US-Präsidenten. Ein deutscher Philosoph lobt Leos Eintreten für die „moralische Wahrheit“.

Banges Warten auf die Nacht: US-Präsident Trump hat damit gedroht, bis zum Morgen eine ganze Zivilisation auszulöschen. Diese neue verbale Eskalation ruft die obersten Friedensmahner auf den Plan.

Paderborns Erzbischof Udo Bentz fordert einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen im Iran. Der Nahost-Kenner hält den Militäreinsatz weder für rechtmäßig noch für wirksam. Mit klaren Worten geht er mit Trump ins Gericht – und warnt vor Eskalation.

Der tödliche Angriff auf eine Schule während der amerikanisch-israelischen Militäroperation gegen den Iran sorgt international für Entsetzen. Jetzt reagieren die UN.

Die Ausweitung des Irankrieges auf weitere Länder im Nahen Osten zwingt immer mehr Menschen zur Flucht. Partner der Missio-Werke aus Aachen und München helfen, so gut es geht.