
Vor den Haushaltsberatungen erhöhen die Kirchen den Druck auf die Regierung. Sie warnen vor weiteren Kürzungen der Entwicklungshilfe und fordern die Bundesregierung auf, Deutschlands internationale Zusagen einzuhalten.

Es geht um Rohstoffe, Künstliche Intelligenz und den Kampf gegen Hunger: Eine neue Kommission soll die Zusammenarbeit zwischen Globalem Norden und Süden verbessern. Oder Globalem Süden und Norden?

Wie viel Geld gibt die Bundesregierung für Entwicklungszusammenarbeit aus? Nicht annähernd so viel, wie die Deutschen glauben, sagt die zuständige Ministerin. Sie warnt vor gezielten Desinformationskampagnen.

Blockierte Seewege, steigende Preise, wachsende Not: Bundespräsident Steinmeier warnt vor den Folgen einer Welt ohne feste Regeln. Er fordert mehr internationale Zusammenarbeit.

Die Nord-Süd-Kommission von Willy Brandt galt einst als ein Meilenstein in der internationalen Entwicklungsdebatte. Eine neue Kommission soll jetzt die Beziehungen zum Globalen Süden neu ausrichten.

Krisen nehmen zu, Gelder werden knapper: Bundesentwicklungsministerin Alabali-Radovan verteidigt auf dem Katholikentag in Würzburg die Entwicklungszusammenarbeit gegen Widerstände, lobt die Rolle der Kirchen – und bittet sie um Unterstützung.

Die neue Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung sieht einen Rückzug aus der internationalen Zusammenarbeit sehr kritisch. Es brauche in diesen Zeiten mehr und neue Partnerschaften.

Die Bundesregierung will sparen und setzt ihre finanziellen Prioritäten für das kommende Jahr. Aus der Zivilgesellschaft kommt eine Warnung vor Kürzungen bei globaler Zusammenarbeit – und vor deren drastischen Folgen.

Ex-Bundesminister Gerd Müller ist auf der Münchner Sicherheitskonferenz – und vertritt dort die Interessen derer, die wenig Stimme haben. Er will für mehr Sicherheit nicht nur Rüstung, sondern auch Entwicklungshilfe.

Umverteilung im Bundeshaushalt: Entwicklungsgelder sinken, das Militärbudget steigt. Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat erklärt, ob das seine Arbeit beeinflusst.