Ost-Blick, der Podcast über Osteuropa Bild: Domradio

Ostblick: Neue Podcast-Folgen über Armenien, Kasachstan, Serbien, Kosovo und Moldau

Im April haben Renovabis und das Domradio ein gemeinsames Podcast-Format gestartet. Darin zeigen sie sie Entwicklungen im Osten Europas auf und kommen mit inspirierenden Menschen aus der Region ins Gespräch. Inzwischen sind die ersten sechs Folgen online abrufbar.

Krieg, politische Spannungen, Migration oder wirtschaftliche Herausforderungen: Nur bei Krisen stehen die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas kurz im Fokus der Berichterstattung. Doch im Alltag dieser Länder passiert vieles, das in Deutschland kaum wahrgenommen wird. Der Podcast „Ostblick“ von Renovabis und DOMRADIO.DE stellt daher Menschen vor, die ihre Gesellschaft mitgestalten, Verantwortung übernehmen und sich für ihre Mitmenschen engagieren.

In aktuell sechs Folgen führt Moderatorin Elena Hong die Hörerinnen und Hörer in unterschiedliche Länder der Region. Dort begegnet sie Menschen, die sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildung, soziale Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Die persönlichen Geschichten eröffnen einen differenzierten Blick auf eine Region.

Die erste Folge führt in die Ukraine. Im Mittelpunkt stehen junge Studierende aus Lwiw, die trotz des andauernden Krieges nicht nur ihren Studienalltag bewältigen, sondern sich zugleich ehrenamtlich engagieren. Ihr Einsatz für Bedürftige und für Menschen an der Front zeigt, wie Solidarität und Hoffnung selbst unter schwierigsten Bedingungen gelebt werden.

In Kasachstan schaut der Podcast auf das Leben von Menschen mit Behinderung. Dort galten Behinderungen jahrzehntelang als Makel, was noch immer nachwirkt. Mütter berichten von Schuldgefühlen, Überforderung und den Kampf um Teilhabe. Doch es gibt auch Menschen und Organisationen, die Hoffnung verbreiten.

In Armenien begleitet „Ostblick“ Menschen, die nach der Flucht aus Bergkarabach vor einem Neuanfang stehen. Die Folge beleuchtet die Herausforderungen von Vertreibung und Integration und zeigt zugleich, welche Kraft in Gemeinschaft und kreativen Projekten steckt.

Eine weitere Episode widmet sich Serbien. Hier kommen junge Menschen zu Wort, die zwischen Aufbruchsstimmung und Unsicherheit ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Themen wie Abwanderung, Zukunftsperspektiven und gesellschaftlicher Wandel prägen ihre Lebensrealität.

Auch der Kosovo und Moldau stehen im Fokus des Podcasts. Im Kosovo wird sichtbar, wie Dialog- und Begegnungsprojekte Brücken zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen bauen. In Moldau geht es um die Folgen von Armut und Abwanderung sowie um Initiativen, die Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Text: weltkirche.de | Bild: Domradio

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