
Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

Kiews Wahrzeichen, das Höhlenkloster, gilt als Wiege des Christentums in der Ukraine. Die russischen Streitkräfte sollen es schwer getroffen haben. Seit einigen Wochen hat Russland die Angriffe auf das ukrainische Hinterland ausgeweitet.

Es waren brutale Nächte in der ukrainischen Hauptstadt. Viele Wohnhäuser, eine Hochschule und das ARD-Studio in Kyjiw wurden stark beschädigt. Dutzende Fenster und Türen des Kiewer Dominikanerklosters barsten durch den Einschlag einer russischen Rakete in der Nachbarschaft.

Eine Umfrage bringt die finanzielle Notlage von 38 Prozent der griechisch-katholischen Priester in der Ukraine ans Licht. Ihnen fehle das Geld, um sich Kleidung und Schuhe zu kaufen, so das Kirchenoberhaupt.

Vom Krieg traumatisierte Menschen in der Ukraine begleiten; Pflegebedürftige in großer Armut im Osten Europas unterstützen: Dafür und in viele andere Hilfsprojekte floss 2025 das Geld des Hilfswerks Renovabis.

In der Ukraine gelten offiziell mehr als 80.000 Personen als vermisst, inoffiziell bis zu 200.000. Für Angehörige ist es ein banges Warten zwischen Angst und Hoffnung. Hinter jeder Ziffer steckt ein Einzelschicksal.

Junge Leute in den Job bringen, Flüchtlingen aus Berg-Karabach eine wirtschaftliche Perspektive eröffnen sowie psychosoziale Programme für Kriegsopfer: Der Aktionsrat des Hilfswerks Renovabis hat über die kommenden Förderprojekte entschieden.

Seit vier Jahren überzieht Russland die Ukraine mit Krieg. Der Konflikt hat auch religiöse Aspekte: Diese reichen von der ideologischen Begründung für den Angriff bis zu kirchlichen Friedensinitiativen.

Vier Jahre russischer Angriffskrieg und ein bitterkalter Winter: Die Not der Menschen in der Ukraine schreit zum Himmel. Die Caritas hilft vor Ort, auch mit Winterhilfe. Und benennt Putins Attacken klar als Kriegsverbrechen.