Der christliche Glaube sieht die Welt als Gottes gute Schöpfung. Der Mensch hat den Auftrag, die Welt zu gestalten und die Schöpfung zu bewahren. Die Sorge für die „Mutter Erde“ ist nicht eine unter vielen Fragen, sondern die Überlebensfrage des Planeten überhaupt.
Überblicksbeitrag: Das Wunder der Schöpfung bewahren
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Das Wunder der Schöpfung bewahren
Der christliche Glaube sieht die Welt als Gottes gute Schöpfung. Der Mensch hat den Auftrag, die Welt zu gestalten und die Schöpfung zu bewahren. Die Sorge für die „Mutter Erde“ ist nicht eine unter vielen Fragen, sondern die Überlebensfrage des Planeten überhaupt. Der christliche Glaube sieht die Welt als Gottes gute Schöpfung. Der Mensch hat…
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Schöpfung bewahren: Dokumente und Literatur-Tipps
Enzykliken und Apostolische Schreiben
- Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus (2015)
- Apostolisches Schreiben Laudate Deum von Papst Franziskus an alle Menschen guten Willens über die Klimakrise (2023)
- Enzyklika „Caritatis in Veritate“ von Papst Benedikt XVI. über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der Liebe und in der Wahrheit (2009)
Botschaften zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung
Dokumente
- Studie: Wie sozial-ökologische Transformation gelingen kann, Bonn 2021. (Auch auf Englisch verfügbar).
- DBK-Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die deutschen (Erz-)Diözesen, Bonn 2018.
- DBK-Analyse und Bewertung von Postwachstumsstrategien, Bonn 2018.
- DBK-Arbeitshilfe Nr. 245: Der Schöpfung verpflichtet – Anregungen für einen nachhaltigen Umgang mit Energie, Bonn 2011.
- DBK-Arbeitshilfe Nr. 323: Vom Wert der Vielfalt. Biodiversität als Bewährungsprobe der Schöpfungsverantwortung. Bonn, 2021.
- DB-Kommission Nr. 48: Zehn Thesen zum Klimaschutz. Ein Diskussionsbeitrag. Bonn, 2019.
- DB-Kommission Nr. 44: Der bedrohte Boden.
Literatur
- Medard Kehl, Und Gott sah, dass es gut war. Eine Theologie der Schöpfung, Freiburg 2006.
- Leonardo Boff, Die Erde ist uns anvertraut. Eine ökologische Spiritualität, Kevelaer 2010.
- Markus Vogt, Wandel als Chance oder Katastrophe, München 2018.
- Markus Vogt, Christliche Umweltethik. Grundlagen und soziale Herausforderungen, Freiburg 2021.
Links
Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen Bistümer
Die AGU ist der bundesweite Zusammenschluss der diözesanen Umweltbeauftragten. Sie versteht sich primär als kollegiales Beratungs- und Unterstützungsorgan, aber auch als v. a. binnenkirchlicher Stakeholder. Die diözesanen Umweltbeauftragten sind in ihren Bistümern Impulsgeber, Berater und Vermittler in den Diözesanleitungen, Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen, diözesanen Gremien und Verbänden sowie an den Schnittstellen zu Politik, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Sie haben den Auftrag, das christliche Schöpfungsverständnis samt seiner davon abgeleiteten ethischen Konsequenzen in alle relevanten Prozesse von Kirche und Gesellschaft hineinzutragen. Schwerpunkte der Umweltarbeit in den Diözesen sind die Themenfelder Klimaschutz, Energie, Ernährung, Beschaffung, Bildung und ökologische Pastoral.
Die AGU arbeitet eng zusammen mit der Deutschen Bischofskonferenz, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, den kirchlichen Hilfswerken, den kirchlichen Umweltberatern, und den Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Auch mit vielen zivilgesellschaftlichen Umwelt- und Naturschutzverbänden gibt es eine enge Vernetzung.
Das Thema Schöpfung bewahren auf weltkirche.de:
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130 christliche Verbände fordern EU zu mehr Klima-Engagement auf
Zahlreiche christliche Gruppen aus mehreren europäischen Ländern halten die EU-Klimapolitik für viel zu lasch. In einem gemeinsamen Appell fordern sie striktere Vorgaben.
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Die Natur als Objekt der Ausbeutung? Thementag anlässlich des 400. Todestag von Francis Bacon
20.06.2026, 10:00-17:00 Uhr, Hochschule St. Georgen in Frankfurt
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Fotoworkshop „Perspektiven von Nachhaltigkeit“
20.06.2026, 09:30-16:30 Uhr, Bildungszentrum Pforzheim
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Erfurter Thesen veröffentlicht: Neues Netzwerk Eine Erde will gerechten Wandel vorantreiben
Eine Erde, viele Stimmen, ein Ziel: Ein neues ökumenisches Bündnis will die Schöpfungsverantwortung in Kirche und Gesellschaft neu verankern – und zeigt, wie Glaube und Nachhaltigkeit zusammengehen.



