
In Houston ist ein mexikanischer Familienvater von Agenten der Migrationsbehörde erschossen worden. Am Schauplatz versammelten sich am Tag danach Hunderte Menschen. Auch Mexikos Regierung hat sich eingeschaltet.

Mit einem stillen Gebet an Migrantengräbern, einem Besuch am Tor Europas und deutlichen Worten an die EU setzt Papst Leo XIV. auf Lampedusa Zeichen für Menschlichkeit und Verantwortung. Ein Kurzbesuch mit Signalwirkung.

Kaum ein Thema bewegt die Kirche in Nord- und Lateinamerika so wie die Migrationspolitik. Aus Anlass der 250-Jahr-Feier laden Bischöfe aus den Vereinigten Staaten und Mexiko zu einer besonderen Messe ein.

Das Schicksal der auf dem Weg nach Europa umgekommenen Migranten beschäftigt Papst Leo bei seinem Besuch der Kanarischen Inseln. Bei einem Gottesdienst mit Einheimischen und Migranten rief er zum Gebet für sie auf.

Viele Migranten, die früher über die grüne Grenze von Mexiko in die USA einreisten, müssen nun den umgekehrten Weg nehmen. Die Behörden kennen keine Gnade. Dann kommt Schwester Leticia ins Spiel.

Der Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse stand seit Monaten in der Kritik. Nun soll er teilweise zurückgenommen werden. Aus Sicht der Caritas reicht das nicht aus.

Millionen Katholiken in Spanien freuen sich auf den Besuch von Papst Leo XIV. im Juni. Doch im Vorfeld bestimmt ein Streit zwischen der rechtspopulistischen Vox-Partei und der Kirche die Schlagzeilen.

Hunderttausende Menschen halten sich ohne Aufenthaltsgenehmigung in Spanien auf. Viele schlagen sich unter prekären Bedingungen mit Gelegenheitsjobs durch. Nun will die Regierung den Betroffenen helfen.

Längere Haft, neue Zentren, härtere Regeln: Die EU folgt weiter einem strikteren Kurs gegen bestimmte Migrantinnen und Migranten. Kirchen befürchten nun systematische Inhaftierungen. Lob kommt vom Innenminister.