
Schüsse auf Touristen und ein Besuch des UN-Menschenrechtskommissars setzen Mexikos Regierung vor der Fußball-WM im Sommer unter Druck. Nun meldet sich auch die Kirche kritisch zu Wort.

Weder Schuldeingeständnis noch Entschuldigung – Trotzdem kommt Bewegung in die Debatte um die Kolonialisierung und Missionierung Mexikos vor 500 Jahren durch Spanien. Ausgelöst hat sie König Felipe VI. persönlich.

Das mexikanische „Fray Matías de Córdova“-Menschenrechtszentrum gilt als wichtige Anlaufstelle für Migranten im Grenzgebiet zu Guatemala. Doch zuletzt stieg der Druck auf die Einrichtung. Nun ziehen die Verantwortlichen vorübergehend die Reißleine.

Bei einer Polizeiaktion werden Mexikos meistgesuchter Drogenboss und weitere ranghohe Bandenmitglieder getötet. Das Kartell nimmt blutige Rache – und versetzt das Land in Angst und Schrecken.

Für den Tourismus vor Ostern und der Fußball-WM ist das keine gute Nachricht: Im Bundesstaat Quintana Roo mit seinen Urlaubszentren rund um Cancún wird eine Seegras-Schwemme erwartet – auch eine Folge des Klimawandels.