
Wenn der Libanon mit Israel verhandelt, geschieht das zu seinem Schutz, sagt der libanesische Präsident Aoun. Unterstützung für diese Haltung erhält er vom führenden Christen im Land: Patriarch und Kardinal Rai.

Weil er im Einsatz im Libanon eine Jesusfigur am Kreuz geschändet hat, muss ein israelischer Soldat ins Militärgefängnis. Zusammen mit ihm wird der Fotograf der Tat bestraft.

Krieg ist schlimm – auf allen Seiten. Was aber, wenn man auf beiden Familie hat? Im nordisraelischen Jisch erzählen libanesischstämmige Christinnen von der Zerrissenheit und der Sehnsucht nach einer besseren Welt.

Das katholische Hilfswerk Missio Aachen fordert eine umfassende Ausweitung der Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran – und mahnt den Schutz tausender christlicher Familien an.

Der Litani-Fluss galt bisher als kritische Linie im israelisch-libanesischen Konflikt. Jetzt zielt Israel auf eine Evakuierung weiterer Gebiete.

Erst am Wochenende forderte Israels Armee die Bewohner des Südlibanon zum Verlassen ihrer Heimat auf, weil das Militär auf Hisbollah-Aktivitäten in der Region reagiere. Viele blieben; doch nun kam ein Priester ums Leben.

Die Ausweitung des Irankrieges auf weitere Länder im Nahen Osten zwingt immer mehr Menschen zur Flucht. Partner der Missio-Werke aus Aachen und München helfen, so gut es geht.

Als Nahostbeauftragter des Hilfswerks Misereor ist Frank Wiegandt für den Libanon, Jordanien, Syrien und den Irak zuständig. Die neue Eskalation in der Region erlebt er hautnah mit. Warum die Wut im Land wächst.

Den fünften Tag in Folge nimmt Israel Ziele in Teheran unter Beschuss. Auch Schläge gegen die Hisbollah im Libanon dauern an.

Nach den Attacken Israels und der USA auf den Iran droht ein neuer Flächenbrand in Nahost. Mittendrin: Christen im Libanon, die zwischen die Fronten geraten.