
Die israelische Armee will „dem Feind keine Geschenke machen“. Und hält Medien zu äußerster Zurückhaltung an. Formulierungsvorschläge sollen Journalisten das zensurkonforme Arbeiten erleichtern.

Ungeachtet einer Waffenruhe verstärkt Israel Luftschläge und Truppenbewegungen im Libanon. Ziel sind angeblich Hisbollah-Stellungen. Auch die historische Stadt Tyrus gerät ins Visier.

Eigentlich gilt eine Waffenruhe. Aber zwischen der Hisbollah und Israel gehen die Kämpfe weiter, zuletzt sogar verschärft. Israel will mit mehr Angriffen auf anhaltenden Drohnenbeschuss reagieren.

Das Beduinendorf Khan al-Ahmar im Westjordanland ist zum Symbol für die Zwei-Staaten-Lösung geworden. Für 3.000 Bewohner und 130 Schüler ist es mehr als das – und seit Dienstag ist es erneut in größter Gefahr.

Zuletzt sorgte ein brutaler Angriff auf eine Nonne in Jerusalem für Entsetzen. Der Benediktiner Nikodemus Schnabel fürchtet eine Eskalation antichristlicher Gewalt durch radikale Juden. Die Regierung sei in der Pflicht.

Wenn der Libanon mit Israel verhandelt, geschieht das zu seinem Schutz, sagt der libanesische Präsident Aoun. Unterstützung für diese Haltung erhält er vom führenden Christen im Land: Patriarch und Kardinal Rai.

Trotz internationaler Kritik treibt Israels Regierung den Siedlungsbau in besetzten Gebieten voran. Eine katholische Friedensbewegung verlangt nun auch wirtschaftliche Strafmaßnahmen.

Weil er im Einsatz im Libanon eine Jesusfigur am Kreuz geschändet hat, muss ein israelischer Soldat ins Militärgefängnis. Zusammen mit ihm wird der Fotograf der Tat bestraft.

Krieg ist schlimm – auf allen Seiten. Was aber, wenn man auf beiden Familie hat? Im nordisraelischen Jisch erzählen libanesischstämmige Christinnen von der Zerrissenheit und der Sehnsucht nach einer besseren Welt.

Leo XIV. prangert regelmäßig die Kriege in der Welt an. Parallel zu den Verhandlungen um ein Ende des Irankriegs, der letztlich die ganze Welt betrifft, rief er zum Friedensgebet – zusammen mit vielen Menschen weltweit.