
Mit der schwindenden Zahl von Zeitzeugen wird die Aufklärungsarbeit zum Holocaust wichtiger: Hierin zeigten sich der deutsche und der israelische Außenminister in Jerusalem einig. Uneins sind sie in Sachen Siedlungspolitik.

Christen, die sich durch Jerusalem bewegen, müssen verstärkt damit rechnen, angespuckt, beleidigt oder bedroht zu werden. Die Zahl antichristlicher Zwischenfälle in Israel nimmt weiter zu, wie ein neuer Bericht zeigt.

Kaum eine Region ist so von Konflikten gezeichnet wie das Heilige Land. Der Terrorakt der Hamas und der folgende Krieg im Gazastreifen sind nur weitere traurige Tiefpunkte in einer langen Geschichte aus Gewalt und Leid. Kann es in dieser Situation überhaupt Heilung und Versöhnung geben?

Er ist die prominenteste christliche Stimme im Nahen Osten. Patriarch Pizzaballa sorgt sich um die Lage der Christen in Israel. Internationaler Druck sei hilfreich.

Die israelische Armee will „dem Feind keine Geschenke machen“. Und hält Medien zu äußerster Zurückhaltung an. Formulierungsvorschläge sollen Journalisten das zensurkonforme Arbeiten erleichtern.

Ungeachtet einer Waffenruhe verstärkt Israel Luftschläge und Truppenbewegungen im Libanon. Ziel sind angeblich Hisbollah-Stellungen. Auch die historische Stadt Tyrus gerät ins Visier.

Eigentlich gilt eine Waffenruhe. Aber zwischen der Hisbollah und Israel gehen die Kämpfe weiter, zuletzt sogar verschärft. Israel will mit mehr Angriffen auf anhaltenden Drohnenbeschuss reagieren.

Das Beduinendorf Khan al-Ahmar im Westjordanland ist zum Symbol für die Zwei-Staaten-Lösung geworden. Für 3.000 Bewohner und 130 Schüler ist es mehr als das – und seit Dienstag ist es erneut in größter Gefahr.

Zuletzt sorgte ein brutaler Angriff auf eine Nonne in Jerusalem für Entsetzen. Der Benediktiner Nikodemus Schnabel fürchtet eine Eskalation antichristlicher Gewalt durch radikale Juden. Die Regierung sei in der Pflicht.

Wenn der Libanon mit Israel verhandelt, geschieht das zu seinem Schutz, sagt der libanesische Präsident Aoun. Unterstützung für diese Haltung erhält er vom führenden Christen im Land: Patriarch und Kardinal Rai.