
Das katholische Hilfswerk Missio Aachen fordert eine umfassende Ausweitung der Waffenruhe zwischen den USA, Israel und Iran – und mahnt den Schutz tausender christlicher Familien an.

Israels Polizei und die katholischen Kirchenführer haben sich geeinigt: Kirchenvertreter sollen die Grabeskirche zur Kar- und Osterfeier betreten dürfen. Das bestätigten nun auch die Kirchen.

Die israelische Polizei hat Patriarch Pizzaballa und Kustos Ielpo offenbar daran gehindert, die Grabeskirche zu betreten. Erstmals seit Jahrhunderten musste die Palmsonntagsmesse damit ohne die Kirchenführer stattfinden.

Nazareth hat vor allem für Christen einen besonderen Klang. Hier wuchs der biblischen Überlieferung zufolge Jesus auf. In der Gegenwart hat die Stadt in Israel unter den Folgen des Nahost-Konflikts massiv zu leiden.

Dimona ist Israels Atomstadt – und ansonsten eine Entwicklungsstadt am Rand der Wüste. In der Nacht zu Sonntag schlug eine iranische Rakete dort ein. Getötet wurde niemand, trotz fehlender Schutzräume.

Ob Ostern in der Grabeskirche mit Besuchern gefeiert werden kann, ist angesichts der aktuellen Bedrohungslage in Israel fraglich. Es kursieren gar Gerüchte über eine mögliche Schließung.

Der Litani-Fluss galt bisher als kritische Linie im israelisch-libanesischen Konflikt. Jetzt zielt Israel auf eine Evakuierung weiterer Gebiete.

Paderborns Erzbischof Udo Bentz fordert einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen im Iran. Der Nahost-Kenner hält den Militäreinsatz weder für rechtmäßig noch für wirksam. Mit klaren Worten geht er mit Trump ins Gericht – und warnt vor Eskalation.

Die Ausweitung des Irankrieges auf weitere Länder im Nahen Osten zwingt immer mehr Menschen zur Flucht. Partner der Missio-Werke aus Aachen und München helfen, so gut es geht.

Erstmals seit Beginn des Kriegs im Iran hat sich der Vatikan umfassend und kritisch zum Vorgehen der USA und Israels geäußert. Der Staatssekretär des Papstes stellte die Begründungen für den Krieg infrage.