
Für humanitäre Helferinnen und Helfer wird die Lage weltweit zunehmend gefährlicher. Immer häufiger müssen sie damit rechnen, unter Beschuss zu geraten. Zum Beispiel im Libanon.

Eva Maria Welskop-Deffaa und Stephan Burger waren in Armenien im Dialog mit Hilfsprojektpartnern und Kirchen-Verantwortlichen. Sie haben ein Land im Aufbruch erlebt, das Kriegswirren hinter sich lassen will.

Krieg im Sudan: Millionen Vertriebene im Inland und Flüchtlinge in den Nachbarländern benötigen humanitäre Hilfe. Die Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe lenkt den Blick auf diese vergessene Krise.

Das Hilfswerk Caritas international ist alarmiert: Lebensmittel und Hygieneartikel sowie Matratzen, Kissen, Decken zur Unterbringung der Vertriebenen in Sammelunterkünften seien kaum noch verfügbar.

Nie gekannte Regellosigkeit, systematische Brüche des Völkerrechts: Caritas international warnt vor dramatischen Gefahren für die Zivilbevölkerung – in immer mehr Kriegen.

Ein Jahr nach der Erdbebenkatastrophe gibt es in Myanmar zu wenig Geld für humanitäre Hilfen. Auch der Bürgerkrieg wütet weiter. Die Welt schaut auf den Iran-Krieg – und vergesse andere Krisen, so die Caritas-Kritik.

Der Krieg zwischen Pakistan und Afghanistan wird in Deutschland kaum wahrgenommen. Caritas international beschreibt das Leid der Bevölkerung. Und fordert mehr humanitäre Hilfen.

Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 hatte für Frauen und Mädchen verheerende Folgen. Medizinische Versorgung werde ihnen teils komplett verwehrt, so die Caritas. Leidtragende seien Schwangere.

Am Freitag entscheidet der Bundestag über die Anpassung des deutschen Rechts an die Reform des europäischen Asylsystems. Daran gibt es deutliche Kritik – unter anderem von der Caritas. Im Fokus steht besonders ein Punkt.

Vier Jahre russischer Angriffskrieg und ein bitterkalter Winter: Die Not der Menschen in der Ukraine schreit zum Himmel. Die Caritas hilft vor Ort, auch mit Winterhilfe. Und benennt Putins Attacken klar als Kriegsverbrechen.