
Der Traum vom großen Gewinn und die Hoffnung auf das schnelle Geld: Das treibt in Afrika viele junge Menschen zum Glücksspiel – auch im Senegal. Sie nutzen Handy-Apps und setzen während der Fußball-WM auf ihre Favoriten.

Junge Menschen spielen in vielen Ländern Afrikas und Asiens eine wichtige Rolle bei gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Darauf weist das katholische Hilfswerk Missio München hin. Zu sehen war das zuletzt in Madagaskar.

Messungen zeigen: Der afrikanische Kontinent erwärmt sich schneller als andere Weltregionen. Die Extremereignisse häufen sich. Dabei fehlen in den meisten Ländern immer noch lebensrettende Frühwarnsysteme.

Klimawandel und politische Spannungen zwischen Äthiopien und den Nachbarländern verändern das Leben der marginalisierten halbnomadischen Bevölkerung. Das trifft vor allem die Wüstenregion Afar im Nordosten von Äthiopien.

In Deutschland wirkt sich der Iran-Krieg bisher vor allem an Tankstellen und beim Kauf von Flugtickets aus. Anders in afrikanischen Ländern. Mancherorts ist der Kostenanstieg bereits lebensbedrohlich.

Mehr Malariafälle, mehr gefährdete Kinder: Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ schlägt Alarm. Kriege, Konflikte, Mittelkürzungen und der Klimawandel gefährden vielerorts die Gesundheitsversorgung – mit gravierenden Folgen, besonders für die Jüngsten.

Eigentlich sollte seine Afrika-Tour die erste Reise des Pontifikats von Leo XIV. werden. Nun wurde es die dritte – dafür deutlich intensiver als erwartet. Inzwischen scheint der Papst mit voller Kraft in seinem Amt angekommen.

Nur noch einige tausend Katholiken leben in Algerien inmitten einer muslimisch geprägten Gesellschaft. Ihnen machte Papst Leo XIV. am ersten Tag seiner Afrika-Reise Mut. Zudem besuchte er eine Moschee – und wandelte auf den Spuren des hl. Augustinus.

Ein Alltag ohne Religion in Afrika? Für die meisten Menschen wäre das unvorstellbar. Trotzdem steht die katholische Kirche auch dort vor enormen Herausforderungen. Die sind jedoch andere als in Europa.