25.10.-03.11.2026, Aachen bis Passau
In diesem Jahr findet in der Türkei die 31. UN-Klimakonferenz statt. Auf Initiative von Misereor machen sich viele Menschen aus Deutschland auf den Weg dorthin. Vom 25. Oktober bis zum 3. November, auf rund 1000 Kilometern und in 10 Tagesetappen, führt die Fahrt von Aachen bis Passau. Mitfahren kann jede*r mit dem Fahrrad, E-Bike, Scooter, Pedelec, Einrad oder einem anderen nachhaltigen Verkehrsmittel.
Auf dem Weg geht es um die Freude am Radfahren, Gemeinschaft und natürlich Klimagerechtigkeit. Mit der Reise sollen die Themen der COP31 nach Deutschland gebracht werden, speziell an die Orte, wo die Transformation tatsächlich stattfindet. Die Orte auf dem Streckenverlauf zeigen besonders deutlich, wo Deutschland beim Klimaschutz vorankommt und wo es noch hakt. Damit kann der deutsche Beitrag an Weltklimakonferenzen entdeckt werden. Auch die Beschäftigung mit den Themen Klimagerechtigkeit, Klimafinanzierung und Spannungen der nachhaltigen Transformation steht auf dem Programm.
Unterwegs sollen außerdem Selbstverpflichtungen von Städten und Gemeinden zur Radverkehrsförderung eingesammelt werden. Die werden dann am Ort der COP 31, in Antalya, an die COP-Präsidentschaft übergeben werden. Der Gedanke dahinter: Die konkrete Arbeit an der Verkehrswende passiert in Rathäusern, Planungsämtern und Initiativen vor Ort. Genau das soll sichtbar werden.
Nimm an einer oder mehr Etappen Teil!
Die Fahrt geht gemeinsam mit professioneller Tourenleitung vom westlichsten Dreiländereck in Aachen bis zum nächsten deutschen Dreiländereck vor der Türkei in Passau. Dabei werden Bonn, Mainz, Frankfurt, Darmstadt, Neckarsulm, Ludwigsburg, Ulm, Augsburg, München, Freising und Dingolfing passiert. An den Etappenzielen sind verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geplant, an denen man teilnehmen kann. Neben dem großen Auftaktevent parallel zur Vergabe des deutschen Umweltpreises in Aachen, werden noch zwei weitere Veranstaltungen in Frankfurt und München stattfinden.
Verpflegung und Unterkunft sind bei dieser Tour selbst organisiert. Dank guter ÖPNV-Anbindung sind auch kürzere Etappen möglich.





