Eine Erdhummel sitzt auf einer Blüte des Natternkopf in einem Magerbeet am 21. Juli 2023 in Augsburg. Symbolbild Naturschutz, Artenschutz, Flora, Garten Bild: Christopher Beschnitt/KNA (Symbolbild)

„Laudato si’“ (Papst Franziskus) und die Zeichen der Zeit

Impulse der Umwelt- und Sozialenzyklika für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden

Die Enzyklika „Laudato si’“ lädt ein, die Erde als unser „gemeinsames Haus“ wahrzunehmen – als einen Lebensraum, der Schutz, Wertschätzung und verantwortungsvolles Handeln benötigt. Dabei macht Papst Franziskus deutlich, dass die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit untrennbar mit den Fragen von Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden verbunden sind: Umweltzerstörung trifft besonders die Ärmsten und Verletzlichsten und gefährdet das friedliche Zusammenleben der Menschheit.
Laudato si’ ruft daher zu einem tiefgreifenden Umdenken auf: zu einer umfassenden ökologischen Haltung, die nicht nur die Natur bewahrt, sondern auch soziale Ungleichheiten abbaut und Wege zum Frieden eröffnet.

Aus der Perspektive einer schöpfungstheologischen Spiritualität erinnert die Enzyklika daran, dass echte Zukunftsfähigkeit nur dann erreicht werden kann, wenn menschliches Handeln von Verantwortung, Solidarität und einer globalen Perspektive geprägt ist. Sie lädt dazu ein, auf die Schöpfung zu blicken, achtsam mit den Gütern dieser Welt umzugehen und gemeinsam gesellschaftliche Strukturen so zu gestalten, dass allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglicht wird.

Termin: Mi. 06.05.2026, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

Referent: Dr. Werner Veith, Akademischer Oberrat, Department Katholische Theologie LMU München / Lehrstuhl für Christliche Sozialethik

Kosten: 5,00 €

Anmeldeschluss: 05.05.2026

Anmeldung: über die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Göppingen e.V.

Bild: Christopher Beschnitt/KNA

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