
In wenigen Wochen beginnt im türkischen Antalya die diesjährige Weltklimakonferenz. Das Hilfswerk Misereor will auf die Verhandlungen aufmerksam machen – mit einer ungewöhnlichen Mitmach-Aktion.

Auf 1,5 Grad sollte die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bis zum Ende des Jahrhunderts begrenzt werden. Das scheint aktuell unwahrscheinlich. Doch die UN betonen: Es kann noch erreicht werden.

Im Pazifik baut sich das Klimaphänomen El Niño auf. Die ungewöhnliche Dynamik spricht für Wetterturbulenzen in diesem und auch im kommenden Jahr. Was genau auf die einzelnen Regionen zukommt, ist bislang ungewiss. Doch die betroffenen Länder bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Hitze macht Folgen sichtbar: Extremwetter und niedrige Pegelstände zeigen laut Umweltbischof Lohmann dringenden Handlungsbedarf. Neben Umweltschutz und Klimaanpassung sieht er weitere Aufgaben.

Klimaschutz in Kirchengemeinden ist vielfältig. Die Veranstaltungen dieser Online-Fortbildungsreihe rücken abwechselnd technische, finanzielle, ökologische und auch theologische Aspekte in den Mittelpunkt.

Hitze und Dürre: Der Sommer in Deutschland und Europa war extrem. Doch das könnte nur der Anfang gewesen sein, wenn der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen nicht signifikant sinkt, mahnt Wissenschaftler Stefan Rahmstorf.

Bundesumweltminister Schneider hat vor fahrlässigem Umgang mit natürlichen Ressourcen gewarnt. Der jährliche Erdüberlastungstag sei dafür eine deutliche Mahnung.

Kommenden Freitag soll von allen katholischen Kirchtürmen in Österreich kräftig geläutet werden. Die Initiatoren wollen auf die Millionen Hungernden in der Welt hinweisen.