Ob auf den Kanaren, auf Lampedusa oder im Vatikan: Immer wieder erinnert Leo XIV. an die oft schwierige Situation von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen – vor allem, wenn sie noch nicht einmal erwachsen sind.
Papst Leo XIV. hat an das oft harte Schicksal von Migranten und Geflüchteten erinnert. Seine Gedanken seien „insbesondere bei Minderjährigen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen“, sagte er am Mittwoch im Vatikan anlässlich des Welttags der Migranten und Flüchtlinge, den die katholische Kirche am Sonntag begeht.
„Kinder und Jugendliche sind am verwundbarsten. Oft erleben sie unbeschreibliches Leid: Gewalt, Folter, Ausbeutung, traumatische Umstände – und nicht selten kommen sie auf den Migrationsrouten ums Leben“, mahnte der Papst. „Ich appelliere an die Verantwortung aller. Möge sich jeder mit dem Leben dieser Kinder verbunden fühlen, die stets Schutz und Unterstützung benötigen“, so der Papst vor rund 22.000 Menschen auf dem Petersplatz.
Text: KNA | Bild: Lola Gomez/Pool/Romano Siciliani/KNA







