Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz bei seinem Impulsvortrag vor der Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche Bild: UGCC

Renovabis unterstützt Kirchen-Verwaltungsreform in der Ukraine

Auch die Griechisch-Katholische Kirche in der Ukraine muss sich organisatorisch neu Aufstellen. Mittel des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis sollen dabei helfen.

Das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis wird in den kommenden drei Jahren die Griechisch-Katholische Kirche in der Ukraine beim Change-Management unterstützen. Wie die Organisation mit Sitz in Freising am Montag mitteilte, werden dazu Mittel in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Wir wollen eine Kirche, die kompetente Partnerin auf Augenhöhe ist – geistlich klar, sozial glaubwürdig, institutionell stabil und bereit, neue Wege zu gehen“, erklärte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz. Der Priester war selbst kürzlich als Referent zu einem Impulsvortrag vor der Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche eingeladen. Dabei ermutigte er die Bischöfe, tragfähige Strukturen zu etablieren und Sozialunternehmertum zu fördern.

Konkret regte Schwartz den Aufbau sozialunternehmerischer Standbeine in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung und Landwirtschaft an. Am wichtigsten sei, so der Renovabis-Chef, ein Wandel der Mentalität: „Weg von der Frage ‚Wie decken wir das nächste Defizit?‘ hin zu der Frage ‚Welche Struktur bauen wir, die in zehn Jahren noch trägt?‘„

Wie das gelingen könne, zeigten Projekte wie das medizinische Zentrum des heiligen Lukas in Iwano-Frankiwsk oder ein landwirtschaftlicher Betrieb der Erzeparchie in Ternopil. Besonders positiv hob Schwartz zudem eine neue Generation kirchlichen Personals hervor – Priester mit „ungewöhnlichen Ideen und zugleich der Kompetenz, sie tragfähig zu machen.“

Text: weltkirche.de mit Information von Renovabis | Bild: UGCC (via Renovabis)

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