Mutig neue Wege gehen: 14 junge Frauen und Männer starten mit dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ in ein Freiwilliges Internationales Jahr. In acht Ländern weltweit unterstützen sie Kinder- und Jugendprojekte und sammeln Erfahrungen, die weit über den eigenen Horizont hinausreichen.
Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ hat 14 junge Frauen und Männer in ihren Freiwilligendienst entsandt. Von Mitte August dieses Jahres bis Ende Juli 2027 werden sie Projektpartner des Kindermissionswerks in der Dominikanischen Republik, in Ecuador, Kambodscha, Malawi, Mexiko, Peru, den Philippinen und Südafrika unterstützen. Im Rahmen des Freiwilligenprogramms übernehmen die jungen Menschen dabei einfache pädagogische, pflegerische, hauswirtschaftliche und handwerkliche Aufgaben und begleiten die Kinder und Jugendlichen in den jeweiligen Projektländern.
„Ich wünsche euch ein Jahr voller bereichernder Begegnungen und Erfahrungen. Durch euren Einsatz werdet ihr zu einem Segen für unsere Partner und für die Kinder in den Projekten“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks, bei der Aussendungsfeier am vergangenen Freitag in Aachen. „Ihr habt den Mut, unbekannte Wege zu gehen und euch auf die Menschen und Kulturen vor Ort einzulassen. Ihr werdet erleben, wie viel Gutes in gegenseitigem Lernen steckt. Ihr werdet mit eurer Aufgabe wachsen und mit wertvollen Erinnerungen zurückkehren“, so Bingener.
„Irgendwann war Poipet ein Teil meines Lebens geworden“
Bevor sie nach Kambodscha gegangen sei, habe sie nicht wirklich gewusst, was sie erwarten werde, berichtet die ehemalige Sternsinger-freiwillige Ida Halmer. „Ich kam als Freiwillige an eine Schule für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen und ärmlichen Verhältnissen. Was zunächst fremd war, wurde mit der Zeit vertraut: die Straßen, die Geräusche, die Abläufe an der Schule und natürlich die Menschen“, so Halmer. Von 2024 bis 2025 hatte die heute 20-Jährige als Freiwillige ein Sternsinger-Projekt in Poipet, eine Stadt im Norden Kambodschas, unterstützt. „Kinder, Jugendliche, Mitfreiwillige, Lehrkräfte – sie alle haben mein Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) zu dem gemacht, was es war: unvergesslich und sehr besonders.“ Irgendwann sei Poipet nicht mehr nur ein Einsatzort, sondern ein Teil ihres Lebens geworden, erinnert sich Halmer in ihrem neuesten Blog-Eintrag auf https://blog.sternsinger.de/. Dort schreiben Sternsinger-Freiwillige direkt aus den Einsatzländern über ihre Erfahrungen.
Möglich wird der Freiwilligendienst des Kindermissionswerks auch dank des weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Seit 2012 ist das Kindermissionswerk anerkannte Entsendeorganisation. Ziel des Dienstes ist es, durch die Mitarbeit und das Miterleben in den Einsatzstellen voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Freiwilligen des aktuell startenden Jahrgangs kommen aus den (Erz-)Bistümern Aachen, Berlin, Dresden-Meißen, Eichstätt, Hamburg, Rottenburg-Stuttgart und Trier. Zur Vorbereitung auf ihr Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) haben sie sich auf ihr Gastland eingestellt, Sprachen erlernt und an Vorbereitungsseminaren teilgenommen. Über die pädagogischen Seminare hinaus stehen Referentinnen des Kindermissionswerks während der gesamten Vorbereitungs- und Dienstzeit sowie zur Auswertung der Dienste in persönlichem, intensivem Kontakt mit den Freiwilligen und den aufnehmenden Partnerorganisationen.
Bewerben für den Freiwilligendienst 2027
Bewerbungen für das nächste FIJ sind ab sofort möglich. Interessierte können sich unter https://sternsinger-freiwilligendienst.de für einen Freiwilligendienst in Afrika, Asien oder Lateinamerika bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026.
Text: Sternsinger/Bearbeitung weltkirche.de | Bild: Verena Roth / Kindermissionswerk






