Symbolbild Hurricane, Zyklon, Taifun Bild: TOimages/stock.adobe.com

Supertaifun „Bavi“ wütet in Asien – Mehrere Tote

Ein „Supertaifun“ richtet im asiatischen Raum beträchtliche Schäden an. Zahlreiche Menschen kommen ums Leben. Und noch gibt es keine Entwarnung: In der Nacht zu Sonntag trifft „Bavi“ auf das chinesische Festland.

Mehrere asiatische Länder sind am Samstag von Wirbelsturm „Bavi“ getroffen worden. Dabei kamen auf den Philippinen nach offiziellen Angaben mindestens 17 Menschen ums Leben, mehr als eine halbe Million wurden in Sicherheit gebracht.

In Japan war vor allem die Präfektur Okinawa im Südwesten des Landes betroffen. Die Behörden warnten eindringlich vor starken Winden, hohen Wellen, Sturmfluten, Erdrutschen und Überschwemmungen.

Von Japan zog der Sturm nach Taiwan, wo am Samstag mehr als 25.000 Haushalte ohne Elektrizität waren, weil „Bavi“ zahlreiche Leitungen beschädigt hatte. Der Betrieb von 116 Fähren des Inselstaates wurde eingestellt, mehr als 1.100 Flüge wurden gestrichen. Zudem meldeten die Behörden 36 Verletzte.

Voraussichtlich in der Nacht zu Sonntag wird der Taifun auf dem chinesischen Festland erwartet. Dort warnten Experten vor starken bis extremen Regenfällen in mehreren Regionen. Auch Teile der Hauptstadt Peking könnten betroffen sein. Hunderttausende Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

„Bavi“ war bisher einer der stärksten Taifune des Jahres und erreichte über dem offenen Pazifik die Intensität eines Supertaifuns mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Stundenkilometern.

Text: KNA | Bild: TOimages/stock.adobe.com

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