Der Zivile Friedensdienst baut weltweit Partnerschaften auf. Das ist für die Entwicklungsministerin von großem Wert und gewinnt an Bedeutung.
Für Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) gewinnen der Entwicklungsdienst und Zivile Friedensdienst an Bedeutung. „Gerade in Zeiten, in denen die Entwicklungspolitik unter Druck steht, ist ihr Einsatz wichtiger denn je“, sagte Alabali Radovan der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag in Berlin anlässlich eines Fachtags zum Zivilen Friedensdienst und Entwicklungsdienst.
Die Fachkräfte leisteten einen wichtigen Beitrag in den Partnerländern. „Sie schaffen Perspektiven für benachteiligte Menschen und stärken Vertrauen – die wichtigste Grundlage für Frieden. Denn: Krisen und Konflikte sind menschengemacht“. Deswegen sei auch Frieden menschengemacht. „Frieden ist harte Arbeit“, betonte die Ministerin.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung und die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste veranstalten am Montag einen Fachtag unter dem Motto „Den Frieden suchen, nah und fern“ in Berlin. Die Ministerin hat ihre Teilnahme angekündigt. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Partnern und Fachkräften aus der internationalen Friedensarbeit.
Text: KNA | Bild: Damian Raiser/weltkirche.de




