Frieden statt Waffen: Papst Leo XIV. fordert ein Ende von „Projekten des Todes“ – und erklärt, was aus seiner Sicht wahre Sicherheit für die Menschheit bedeutet.
Papst Leo XIV. fordert die Gläubigen weltweit zum Gebet für Abrüstung und Frieden auf. Die Nationen sollten den Waffen abschwören und den Weg des Dialogs und der Diplomatie wählen. Die Herzen müssten von Hass, Groll und Gleichgültigkeit befreit werden, sagte er in seinem Gebetsanliegen für den Monat März, das am Donnerstag vom Vatikan veröffentlicht wurde.
Wahre Sicherheit entstehe nicht aus von Angst getriebener Kontrolle, sondern aus Vertrauen, Gerechtigkeit und Solidarität unter den Völkern. Leo XIV. forderte die politischen Verantwortungsträger dazu auf, „Projekte des Todes“ aufzugeben, das Wettrüsten zu beenden und das Leben der Schwächsten in den Mittelpunkt zu stellen. „Möge die nukleare Bedrohung nie wieder die Zukunft der Menschheit bestimmen“, so der Papst.
Die Gebetsanliegen des Papstes sind monatlich wechselnde Themen, die das Kirchenoberhaupt den rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit zur Fürbitte ans Herz legt. Sie fokussieren sich meist auf aktuelle Herausforderungen der Kirche und der Menschheit. Das „Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes“ bereitet das Gebet unter anderem in einem monatlichen Video auf, das unter popesprayer.va/praywiththepope in verschiedenen Sprachen abrufbar ist.
Texte, Impulse und Lieder, Friedensandachten
Für den Frieden beten. Doch wie? Wir haben ein paar Impulse gesammelt:
Text: KNA | Bild: Lola Gomez/Pool/Romano Siciliani/KNA


