
Auf dem Gemeinschaftsfriedhof in Ziguinchor im südlichen Senegal liegen Christen neben Muslimen begraben. Es ist ein Zeugnis des gelebten Austauschs zwischen den Religionen in Westafrika. Ein Besuch.

Im mongolischen Ulan Bator ist die UN-Konferenz zur Wüstenbekämpfung gestartet. Eine Initiative fordert, den Fokus nicht nur auf die fortschreitende Wüstenbildung zu legen, sondern auch auf den Erhalt lebendiger Flächen.

Gemeinsamer Einsatz: Zum Gedenktag für Opfer religiöser Gewalt richtet Bischof Meier einen Appell an Politik und Religionen. Regierungen müssten Gläubige schützen, Religionsgemeinschaften Radikalisierung entgegentreten.

In Mauretanien haben digitale Bezahldienste in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen. Eine Chance für die finanzielle Inklusion: Wo Bankkonten längst nicht selbstverständlich sind, reicht eine App auf dem Handy.

Zwischen Kreuzreliquie und Braunbär: Entlang des Camino Lebaniego in Kantabrien verbindet ein EU-Projekt Wallfahrt und Naturschutz. Auf 70 Kilometern entstehen Teiche, Hecken und neue Lebensräume für bedrohte Arten.

Einst galt er als Streiter für die Rechte australischer Aboriginals. Nun wurde der frühere Bischof von Broome wegen sexuellen Missbrauchs schuldig gesprochen. Die Bischöfe des Landes loben das Urteil.

Humanitäre Helfer begeben sich freiwillig in Krisen- und Kriegsgebiete. Die Gefahren sind enorm und werden immer größer. Caritas international fordert die Bundesregierung auf, mehr für den Schutz der Helfer zu tun.

Im April haben Renovabis und das Domradio ein gemeinsames Podcast-Format gestartet. Darin zeigen sie sie Entwicklungen im Osten Europas auf und kommen mit inspirierenden Menschen aus der Region ins Gespräch. Inzwischen sind die ersten sechs Folgen online abrufbar.

09.10.2026, Freiburg i. Br.

Vor fünf Jahren übernahmen die islamistischen Taliban die Macht in Afghanistan. Seitdem hat sich die Menschenrechtslage deutlich verschlechtert. Misereor fordert mehr Unterstützung von der Bundesregierung.
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