
Für viele Lateinamerikaner, die in die USA wollen, ist das Transitland Mexiko wegen Donald Trumps strikter Migrationspolitik zur Endstation geworden. Der deutsche Flüchtlingsbischof Heße war nun zu Besuch im Grenzgebiet.

Jahr für Jahr unternimmt ein Vertreter der deutschen Bischöfe eine flüchtlingspolitische Solidaritätsreise ins Ausland. Diesmal besucht Erzbischof Heße den amerikanischen Kontinent.

Schüler in katholischen Schulen sollen das Recht haben, aus religiösen Gründen eine Befreiung von der Impfpflicht zu beantragen, fordert Floridas Generalstaatsanwalt. Hintergrund ist die Debatte um Abtreibungen.

Der Irankrieg hat sich erneut verschärft. Derweil sitzen im Persischen Golf weiter Tausende Seeleute fest. Viele Schiffe wurden von ihren Reedereien bereits aufgegeben – mitsamt Seeleuten.

In diesem Monat wurden in den USA ein Mexikaner und ein Kolumbianer durch Schüsse von Beamten der Einwanderungspolizei ICE getötet. Nun meldet sich die US-Bischofskonferenz mit einer mahnenden Erklärung zu Wort.

Vor einem Jahr wurde die improvisierte Haftanstalt in Florida mit viel medialem Wirbel aus dem Boden gestampft. Deutlich stiller ist das Abschiebegefängnis „Alligator Alcatraz“ nun wieder von der Bildfläche verschwunden.

In Houston ist ein mexikanischer Familienvater von Agenten der Migrationsbehörde erschossen worden. Am Schauplatz versammelten sich am Tag danach Hunderte Menschen. Auch Mexikos Regierung hat sich eingeschaltet.

Von Deutschland aus gesehen liegen die Marshallinseln ziemlich weit weg: mehr als 13.000 Kilometer Luftlinie. Doch was vor 80 Jahren das Bikini-Atoll erschütterte, hat Auswirkungen bis heute.

Kaum ein Thema bewegt die Kirche in Nord- und Lateinamerika so wie die Migrationspolitik. Aus Anlass der 250-Jahr-Feier laden Bischöfe aus den Vereinigten Staaten und Mexiko zu einer besonderen Messe ein.

„Juneteenth“ erinnert an die Befreiung der letzten Versklavten in den USA. Heute steht der Feiertag zugleich für einen erbitterten Streit darüber, wie das Land seine Geschichte erzählt.