
Vor einem Jahr wurde die improvisierte Haftanstalt in Florida mit viel medialem Wirbel aus dem Boden gestampft. Deutlich stiller ist das Abschiebegefängnis „Alligator Alcatraz“ nun wieder von der Bildfläche verschwunden.

In Houston ist ein mexikanischer Familienvater von Agenten der Migrationsbehörde erschossen worden. Am Schauplatz versammelten sich am Tag danach Hunderte Menschen. Auch Mexikos Regierung hat sich eingeschaltet.

Von Deutschland aus gesehen liegen die Marshallinseln ziemlich weit weg: mehr als 13.000 Kilometer Luftlinie. Doch was vor 80 Jahren das Bikini-Atoll erschütterte, hat Auswirkungen bis heute.

Kaum ein Thema bewegt die Kirche in Nord- und Lateinamerika so wie die Migrationspolitik. Aus Anlass der 250-Jahr-Feier laden Bischöfe aus den Vereinigten Staaten und Mexiko zu einer besonderen Messe ein.

„Juneteenth“ erinnert an die Befreiung der letzten Versklavten in den USA. Heute steht der Feiertag zugleich für einen erbitterten Streit darüber, wie das Land seine Geschichte erzählt.

Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

Rund vier Millionen US-Amerikaner haben sich erst als Erwachsene entschieden, katholisch zu werden – unter ihnen US-Vizepräsident JD Vance. Die Gruppe tendiert zu eifriger Glaubenspraxis und zur republikanischen Partei.

Viele Migranten, die früher über die grüne Grenze von Mexiko in die USA einreisten, müssen nun den umgekehrten Weg nehmen. Die Behörden kennen keine Gnade. Dann kommt Schwester Leticia ins Spiel.

Im vergangenen Jahr wurden so viele Todesurteile vollstreckt wie seit 1981 nicht mehr. Trotzdem geben Menschenrechtler die Hoffnung auf eine Abschaffung dieser Strafe nicht auf.

Montag, 20.07.2028, Kath. Akademie in Bayern und im Livestream