
Christen, die sich durch Jerusalem bewegen, müssen verstärkt damit rechnen, angespuckt, beleidigt oder bedroht zu werden. Die Zahl antichristlicher Zwischenfälle in Israel nimmt weiter zu, wie ein neuer Bericht zeigt.

In China tritt in Kürze voraussichtlich ein neues Gesetz in Kraft, das die Rechte von Minderheiten und Religionsgemeinschaften weiter beschneidet. Berlin sieht ein großes Risiko auch für im Ausland lebende Personen.

Indiens hindunationalistische Regierung will jene Organisationen und Religionsgruppen verstärkt kontrollieren, die Geld aus dem Ausland erhalten. Ein neues Regelwerk schränkt deren Handlungsspielraum weiter ein.

In Würzburg ist heute (10. Juni 2026) die Jahrestagung „Weltkirche und Mission“ zu Ende gegangen. Seit dem 8. Juni 2026 hatten sich Fachleute aus Kirche, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Handlungsspielräume, Risiken und Verantwortung der Kirchen in politischen Kontexten ausgetauscht, in denen Freiheitsrechte eingeschränkt werden und zivilgesellschaftliche Räume unter Druck geraten.

Zum Weltgebetstag für die Kirche in China warnt Bischof Bertram Meier vor zunehmenden staatlichen Einschränkungen. Besonders digitale Kontrolle und neue Reiseauflagen belasteten dort das kirchliche Leben.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping verschärft die Kontrolle von Religionsgemeinschaften. Zu den Betroffenen zählen die Angehörigen der sogenannten Zionskirche. Die Repression trifft auch Verteidiger von Inhaftierten.

Kostensteigerungen wegen des Kriegs im Iran bekommen auch arme Bevölkerungsgruppen in Afrika und Asien zu spüren. Darauf weist das Hilfswerk Missio Aachen hin. Partner vor Ort forderten Unterstützung von Europa.

Die israelische Polizei hat Patriarch Pizzaballa und Kustos Ielpo offenbar daran gehindert, die Grabeskirche zu betreten. Erstmals seit Jahrhunderten musste die Palmsonntagsmesse damit ohne die Kirchenführer stattfinden.

Sie soll die neue Stimme für religiös Verfolgte in der EU sein: Die Irin Mairead McGuinness wird neue Sonderbeauftragte der EU-Kommission. Kirchenvertreter freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der erfahrenen EU-Politikerin.

Offiziell gibt es in China 55 ethnische Minderheiten wie Tibeter und Uiguren. Deren Lebenssituation ist schon lange prekär. Nun werden ihnen von Peking weitere Einschränkungen auferlegt. Das Ziel der Regierung ist klar.