
Das Beduinendorf Khan al-Ahmar im Westjordanland ist zum Symbol für die Zwei-Staaten-Lösung geworden. Für 3.000 Bewohner und 130 Schüler ist es mehr als das – und seit Dienstag ist es erneut in größter Gefahr.

Trotz internationaler Kritik treibt Israels Regierung den Siedlungsbau in besetzten Gebieten voran. Eine katholische Friedensbewegung verlangt nun auch wirtschaftliche Strafmaßnahmen.

Die Lage für Palästinenser im besetzten Westjordanland bleibt angespannt. Allein am Donnerstag sollen Berichten zufolge drei Orte von israelischen Siedlern angegriffen worden sein.

Waffenstillstand – aber Kampfjets am Himmel. Nach seinem Besuch in Gaza nennt ein Hilfswerkvertreter den aktuellen Zustand eine Ruhe ohne Frieden. Viele Menschen spürten kaum Veränderung.

Aktuelle Einblicke von Nikodemus Schnabel OSB, dem Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem.

Das UN-Palästinenserhilfswerk ist Israel seit langem ein Dorn im Auge. Nun haben Einsatzkräfte das Quartier in Ost-Jerusalem abgerissen. Kritik daran kommt auch von Entwicklungsministerin Alabali Radovan.

Im Westjordanland reißen Berichte über Gewalt extremistischer israelischer Siedler nicht ab. Zuletzt traf es auch zwei christliche Familien. Ein Ortspfarrer wertet dies als Spiegel der sich rasant verschlechternden Lage.

Da war er wieder, der traditionelle Soundtrack aus Trommeln, Dudelsack und Blasinstrumenten – an Heiligabend in Bethlehem, der Geburtsstadt Jesu. Der Jerusalemer Patriarch fand eindringliche Worte.