
200 Millionen gebrauchte Handys schlummern in deutschen Schubladen. Damit könnte man den Rohstoffbedarf aller neuen Smartphones der nächsten zehn Jahre decken. Deshalb fordert Missio die deutsche Bundesregierung zum Handeln auf.

Das mexikanische „Fray Matías de Córdova“-Menschenrechtszentrum gilt als wichtige Anlaufstelle für Migranten im Grenzgebiet zu Guatemala. Doch zuletzt stieg der Druck auf die Einrichtung. Nun ziehen die Verantwortlichen vorübergehend die Reißleine.

Vor dem 50. Jahrestag des Militärputsches in Argentinien erinnern die katholischen Bischöfe an die Stärke der Demokratie: Sie zeige sich in der Fürsorge für die Schwächsten.

Heute regiert in Argentinien ein Präsident im Elvis-Look, mit Kettensäge und markigen Worten. Ein harter Kontrast: Vor 50 Jahren übernahmen rechte Militärs. Ihre Spezialität: Folter und Abwurf Oppositioneller ins Meer.

Die Migrationsdebatte in Deutschland dreht sich oftmals um Abschiebungen und Rechtsverschärfungen. Auf einer Tagung in Berlin werben Forscher und die katholische Kirche für andere Wege. Die sollen auch effektiver sein.

Humaira Rasuli leitet eine der wenigen Organisationen in Afghanistan, die von einer Frau geführt wird. Nun erhält sie den Eichstätter Shalompreis. Zudem ist jetzt klar, wie hoch das Preisgeld für 2025 ausfällt.

Auch Angehörige von Demokratie-Aktivisten geraten in Hongkong ins Visier der Justiz. Jetzt hat ein Gericht den Vater von Anna Kwok zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.

Osttimor ist seit Ende 2025 Mitglied des südostasiatischen Staatenbunds ASEAN. Wegen der Unterstützung des demokratischen Widerstands hatte Myanmar lange versucht, die ASEAN-Mitgliedschaft Osttimors zu verhindern.

Eine Gruppe aus Tansania reist 10.000 Kilometer von Tansania nach Deutschland. Sie wollen auf ihre Sorgen aufmerksam machen. Eine Rolle spielen dabei ein Joint Venture von VW und eine renommierte Organisation aus Frankfurt.

Zweimal im Jahr steht Menschenhandel besonders im Fokus. Während der allgemeine Welttag am 30. Juli begangen wird, ist es in der katholischen Kirche der 8. Februar. Die deutschen Bischöfe kritisieren „moderne Sklaverei“.