
Deutschland macht Fortschritte im Kampf gegen Menschenhandel. Dennoch fehlen in vielen Bereichen weiterhin Hilfe und Schutz für Betroffene, sagen Experten. In einem Feld gibt es demnach sogar einen Rückschritt.

Trotz neuer Regeln bleiben Missstände in der Fleischindustrie, beklagt ein Menschenrechtsverein. Arbeiter aus EU-Staaten wie Rumänien würden einfach ersetzt.

Um seine hohen Verluste auszugleichen, greift Russland im Krieg gegen die Ukraine auf ausländische Rekruten und Söldner zurück. Auch Peruaner wurden mit falschen Versprechungen auf zivile Jobs geködert – und dann in den Kampf geschickt. Das Außenministerium warnt.

Der transatlantische Sklavenhandel liegt Jahrhunderte zurück, doch die Folgen wirken bis heute nach. Aus Sicht eines UN-Ausschusses muss das dringend auf internationaler Agenda diskutiert werden. Das sind die Forderungen.

Menschenhandel, Zwangsarbeit und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gehören zu den Schattenseiten unserer globalisierten Wirtschaft. Mit einer mobilen Ausstellung macht das katholische Hilfswerk Missio Aachen seit Jahren, auf diese Formen moderner Sklaverei aufmerksam – und zieht nun eine positive Bilanz ihrer Sensibilisierungsarbeit.

Schätzungen zufolge müssen weltweit rund 50 Millionen Menschen in ausbeuterischen Verhältnissen leben. Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel lenkt Missio München den Blick auf jene, die den Betroffenen helfen.

Vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft lenkt die Kirche in Mexiko den Blick auf die dunkle Seite des Turniers. Und gibt Tipps, was man gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung tun kann.

Prostitution habe eine industrielle Dimension, sagt der Geschäftsführer des Hilfswerks Renovabis. Er fordert ein Sexkaufverbot – und wirft der Gesellschaft jahrzehntelanges Wegsehen vor.

Zweimal im Jahr steht Menschenhandel besonders im Fokus. Während der allgemeine Welttag am 30. Juli begangen wird, ist es in der katholischen Kirche der 8. Februar. Die deutschen Bischöfe kritisieren „moderne Sklaverei“.

Auch in Europa werden bis heute Menschen verkauft und missbraucht, als wären sie eine handelbare Ware. Die rumänische Psychologin Iana Matei geht dagegen vor – und erhielt für ihr Engagement nun eine wichtige Auszeichnung.