
Die Kämpfe im Ostkongo erschweren die Bekämpfung von Ebola massiv. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation fordert deshalb einen Waffenstillstand.

Im Kampf gegen die neue Ebola-Epidemie in Teilen des Kongo sind Eile und Sorgfalt geboten, warnen Hilfsorganisationen. Die Menschen brauchten Aufklärung über Ansteckungswege – und eine Verbesserung der humanitären Lage.

Im Osten des Kongo sind Behörden in Alarmbereitschaft. Immer mehr Menschen sterben – Todesursache ist wohl Ebola. Warum sich die Krankheit so schnell ausbreitet und Grenzen überschreitet.
Beachtung erhält er kaum: der seit drei Jahrzehnten andauernde Krieg im Ostkongo. Dabei ist das Leid enorm. Neben fehlender Versorgung ist sexualisierte Gewalt eine häufige Kriegswaffe, kritisiert Denis Mukwege. Denis Mukwege, Friedensnobelpreisträger aus dem Ostkongo, hat Doppelstandards beim Umgang mit Krisen angeprangert. Nach dem Besuch der Münchener Sicherheitskonferenz sagte er in einem am Donnerstag veröffentlichten…

Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Auch wenn Ebola zuletzt erfolgreich bekämpft wurde, ist das Gesundheitssystem teils in beklagenswertem Zustand. Jetzt kommt eine gefährliche Seuche hinzu.