
Eigentlich sollte seine Afrika-Tour die erste Reise des Pontifikats von Leo XIV. werden. Nun wurde es die dritte – dafür deutlich intensiver als erwartet. Inzwischen scheint der Papst mit voller Kraft in seinem Amt angekommen.

Leo XIV. absolviert bei seiner langen Afrikareise ein nicht nur körperlich anstrengendes Programm. Auch inhaltlich ist es herausfordernd. Beim ältesten Diktator Afrikas hält er mit Kritik nicht hinterm Berg.

Seit 1979 regiert Teodoro Obiang (83) in Äquatorialguinea mit harter Hand. Der Papst ermahnt ihn, Freiheit und Gerechtigkeit zu ermöglichen. Und er spricht eindringlich über aktuelle Gefahren für die Menschheit.

Bischöfe und Medien spekulieren schon lange über bevorstehende Auslandsbesuche des Papstes. Nun bestätigt der Vatikan gleich ein ganzes Reisepaket für dieses Jahr.