24.11.2026, 19:00 Uhr, online
Papst Leo XIV. kehrt im November 2026 in ein Land zurück, das für ihn weit mehr als ein Reiseziel ist. Viele Jahre wirkte er als Bischof in Peru und besitzt die peruanische Staatsangehörigkeit. Seine Reise führt ihn auch Regionen, in denen Armut, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung, Konflikte um den Bergbau sowie die Rechte indigener Gemeinschaften seit Jahren eine zentrale Rolle spielen.
Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Spannungen in Peru erhält dieser Besuch eine besondere Bedeutung. Die katholische Kirche zählt vielerorts zu den wenigen gesellschaftlichen Akteuren, die Vertrauen genießen und sich zugleich für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie den Schutz der indigenen Bevölkerung einsetzen.
Die Veranstaltung möchte unmittelbar nach Abschluss der Reise Bilanz ziehen:
• Welche politischen und gesellschaftlichen Signale hat Papst Leo XIV. gesetzt?
• Welche Erwartungen wurden erfüllt, welche blieben offen?
• Kann sein Besuch denjenigen Rückenwind geben, die sich in Peru für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Gerechtigkeit engagieren?
• Welche Rolle können Kirche und Zivilgesellschaft gemeinsam übernehmen?
Diese Fragen diskutieren wir mit
Dr. Martina Fornet-Ponce, Peru-Referentin des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat
Javier Jahncke Benavente, Rechtsanwalt, Mitarbeiter der Sozialkommission der peruanischen Bischofskonferenz (CEAS) und des Netzwerks Iglesias y Minería
Ramiro Escobar, Journalist, Dozent und Politikexperte, Lima
Moderation: Hildegard Willer, Journalistin, Landesdirektorin von Comundo
Spanisch und Deutsch mit Simultanübersetzung
Datum/Zeit:
24. November 2026
19:00-21:00 Uhr
Veranstaltungsort:
online
Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V., Lateinamerika-Forum Berlin e.V. (LAF)





