Fr, 29.05.2026, 16:00-21:00 Uhr in Münster
Die Digitalisierung beruht auch auf materiellen Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnissen. Den Preis dafür zahlen vor allem Menschen im sogenannten Globalen Süden. Wie sorgen Millionen Arbeitskräfte weltweit, z. B. als Datenarbeiter:innen und Content-
Moderator:innen, dafür, dass Künstliche Intelligenz funktioniert und soziale Medien benutzbar bleiben? Warum will niemand Verantwortung für die sozial-ökologischen Folgekosten der Digitalisierung übernehmen? Wie konnten sich die einstigen Heilsversprechen von Freiheit und Gerechtigkeit durch Digitalisierung und online-Kommunikation vielerorts ins Gegenteil verkehren – hin zu Zensur, Überwachung und Kontrolle? Wie ist unsere digitale Welt aufgebaut, wer verdient daran und was sind die sozialen Folgekosten?
Kooperation mit:
Eine Welt Netz NRW e.V.
Programm und Referierende
Jan Quaing, KI- und Innovationsmanager, Nachhaltigkeitsexperte, Münster
| 16.00 Uhr | Begrüßung und Einführung: Christian Müller, Lina-Marie Ostertag und Sascha Ivan Ausbeutung in der Digitalen Welt – Clickwork NN |
| 17.00 Uhr | Oligopolisierung, Steuerung und Gefahr für die demokratische Kommunikation. Prof. Dr. Sigrid Kannengießer, Institut für Kommunikationswissenschat, Universität Münster |
| 18:00 Uhr Abendessen | 18:00 Uhr Abendessen |
| 19:00 Uhr | KI als Fortsetzung der Kolonisierung mit anderen Mitteln? Jan Quaing, Experte für KI, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Münster |
| 20:00 Uhr | Soziale Medien als Totengräber der Demokratie? Die Folgen algorithmisch gesteuerter Kommunkiation für demokratische Prozesse. Panel mit NN, Jan Quaing, Prof. Dr. Sigrid Kannengießer. Moderation: Sascha Ivan |
| 21.00 Uhr | Veranstaltungsende |
Bild: marcel/stock.adobe.com



