Vom 9. bis zum 21. November 2026 treffen sich im südtürkischen Antalya Vertreter von Staaten und Zivilgesellschaft zum 31. UN-Klimagipfel. Gastgeber ist die Türkei, die Verhandlungen führt Australien. Vor Ort dabei: Mitglieder religiöser Organisationen aus aller Welt.
Aus Deutschland haben sich einige weltkirchlich engagierte Menschen auf den Weg in die Ausrichterstadt Antalya gemacht:
- Die Katholische Landjugend Bewegung (KLJB) nimmt seit 2018 regelmäßig an UN-Klimagipfeln teil und ist als Beobachterorganisation akkreditiert.
- Das Hilfswerk Misereor zeigt Präsenz, unterstützt die Zivilgesellschaft und bringt Perspektiven von Partnern ein. Klima-Expertin Anika Schroeder wird vor Ort sein. Madeleine Wörner, Referentin für internationale Klima- und Energiepolitik bei Misereor, hat sich bereits am 25. Oktober von Aachen aus auf den Weg nach Antalya gemacht – zunächst mit dem Fahrrad.
- In Passau stieg Wörner um auf öffentliche Verkehrsmittel und übergab den Fahrrad-Staffelstab an Christoph Fuhrbach. Der Ausdauersportler ist im Bistum Speyer als Referent in der Diözesanstelle Weltkirche tätig und setzt den Weg bis in die Türkei mit dem Fahrrad fort. Gemeinsam mit Christian Englert besucht er unterwegs mehrere Renovabis-Projektpartner. Über die Reise bloggt Fuhrbach hier.
Aktionen zum Weltklimagipfel COP31

Gebet für unsere Erde
Inspiriert von der Enzyklika Laudato si‘ von Papst Franziskus ruft das Netzwerk Eine Erde dazu auf, die COP31 auch im Gebet zu begleiten.
So kann z.B. in jedem Gottesdienst das Gebet für unsere Erde gesprochen werden.
Mehr Ideen und Material für eine Social Media-Aktion gibt es hier.

Globaler Klimastreik
Churches for Future und Christians for Future rufen zur Teilnahme am Globalen Fridays for Future-Klimastreik zur COP31 in Antalya auf.
Deutschland- und weltweit sind Aktionen geplant.
Termin ist der 13. November.

Road2COP31
Mit dem Fahrrad in Richtung Antalya zur COP 31? Misereor-Klima-Referentin Madeleine Wörner, Weltkirche-Referent Christoph Fuhrbach (Bistum Speyer) und Christian Englert machen es vor.
- Aachen-Passau | Quer durch Deutschland: Mitradel-Aktion für mehr Klimaschutz ist unterwegs
- Ludwigshafen-Antalya | Road2COP31-Blog – Mit dem Rad zur Klimakonferenz in Antalya
Nützliche Infos
- Offizielle Gipfel-Seite des UNCC
- Offizielle Gipfel-Seite der lokalen Veranstalter
- Misereor: Weltklimakonferenz COP 31 in der Türkei
- VENRO: Allianzen für eine gerechte und sichere Zukunft
- Laudato si‘-Movement: From Commitment to Action
- Germanwatch zu COP31
Papst-Schreiben und Enzykliken zu Klima und Umwelt
Zudem wird auch weltkirche.de den Gipfel im Blick behalten. Folgen Sie uns gerne bei Mastodon, Bluesky oder Facebook!
Laudate Deum und die globale Klimakrise
Das Apostolische Schreiben Laudate Deum von 2023 nimmt die globale Klimakrise in den Blick. „Wie sehr man auch versuchen mag, sie zu leugnen, zu verstecken, zu verhehlen oder zu relativieren, die Anzeichen des Klimawandels sind da und treten immer deutlicher hervor“, schreibt Papst Franziskus darin und geht dabei auf die menschlichen Ursachen ein. Er sehe sich gezwungen, auf diese hinzuweisen, da er diesbezüglich bestimmte abschätzige und wenig vernünftige Meinungen „selbst innerhalb der katholischen Kirche“ vorfinde. Zudem äußert sich Papst Franziskus zu den vergangenen Weltklimakonferenzen und geistlichen Beweggründen für den Klimaschutz.







