
Schon am Dienstagabend in Castel Gandolfo hatte Leo XIV. die avisierte Unterzeichnung einer Vereinbarung für ein Ende des Iran-Kriegs begrüßt. Am Mittwoch erinnerte er zugleich an einen seit 2022 währenden Krieg.

Papst Leo XIV. fordert eine gerechtere Klimapolitik: Reiche Staaten müssten ärmere Länder stärker unterstützen. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit seien untrennbar miteinander verbunden.

Seit Ende April grassiert Ebola im Kongo. Helfer tun alles, um eine Ausbreitung der Epidemie in dem Land im Zentrum Afrikas einzugrenzen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen widrige Umstände.

Bis Freitag dauern in Bonn die Zwischenverhandlungen zur nächsten Weltklimakonferenz. Misereor sieht Fortschritte: Es gehe in Richtung Umsetzung – auch wenn längst nicht alle finanziellen Fragen geklärt sind.

Vor 50 Jahren passierte in Südafrika das Unfassbare: Polizisten schossen auf Schüler; Hunderte Menschen starben. Trauer und Schmerz wirken bis heute nach. Dennoch war der Schüleraufstand von Soweto der Anfang vom Ende.

Für humanitäre Helferinnen und Helfer wird die Lage weltweit zunehmend gefährlicher. Immer häufiger müssen sie damit rechnen, unter Beschuss zu geraten. Zum Beispiel im Libanon.

Kiews Wahrzeichen, das Höhlenkloster, gilt als Wiege des Christentums in der Ukraine. Die russischen Streitkräfte sollen es schwer getroffen haben. Seit einigen Wochen hat Russland die Angriffe auf das ukrainische Hinterland ausgeweitet.

Zum ersten Mal seit langer Zeit wenden sich die Bischofskonferenzen der G7-Staaten gemeinsam an ihre Staats- und Regierungschefs. Vor dem Gipfel in Évian rufen sie zu Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde auf – und bieten ihre Hilfe an.

Eva Maria Welskop-Deffaa und Stephan Burger waren in Armenien im Dialog mit Hilfsprojektpartnern und Kirchen-Verantwortlichen. Sie haben ein Land im Aufbruch erlebt, das Kriegswirren hinter sich lassen will.