Anfang kommender Woche kommt die Welt im türkischen Antalya zur Klimakonferenz zusammen. Zuletzt habe sich die Menschenrechtslage im Gastgeberland noch einmal verschlechtert, warnt Amnesty International.
Vor der Weltklimakonferenz COP31 in der Türkei warnt Amnesty International vor einer sich verschärfenden Menschenrechtskrise im Gastgeberland. Die türkische Regierung führe seit Jahren eine systematische Kampagne gegen unabhängige Stimmen wie Journalisten, Umweltaktivisten und Angehörige der queeren Community wie lesbische, schwule oder bisexuelle Menschen. In den vergangenen Monaten habe man eine deutliche Intensivierung der Repressalien beobachtet, so die Menschenrechtsorganisation. Die UN-Klimakonferenz ist vom 9. bis zum 20. November im türkischen Antalya geplant.
„Wer über den Schutz unserer gemeinsamen Zukunft spricht, darf die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland nicht ignorieren“, sagte die Amnesty-Generalsekretärin in Deutschland, Julia Duchrow. Während die Welt auf die Klimaverhandlungen blicke, setze die türkische Regierung ihre Unterdrückung kritischer Stimmen fort. „Eine UN-Klimakonferenz kann aber nur dann glaubwürdig sein, wenn Menschen ihre Ansichten frei äußern und friedlich protestieren können – ohne Diskriminierung oder Angst vor willkürlichen Sanktionen.“
Text: KNA | Bild: Logo für Menschenrechte/humanrightslogo.net





