Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, spricht am 8. September 2025 während des Gebetsgottesdienstes für UN-Diplomaten in der Holy Family Church in New York City (USA). Bild: Gregory A. Shemitz/OSV News/KNA

UN-Generalsekretär betet für Frieden und Menschenrechte

Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen treffen sich UN-Diplomaten und hohe Mitarbeiter traditionell zu einem Gottesdienst. Generalsekretär Guterres wählte dieses Jahr eindringliche Worte.

UN-Generalsekretär António Guterres hat Anhänger aller Religionen zum unerschütterlichen Einsatz für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Frieden aufgerufen. Die Errungenschaften der vergangenen acht Jahrzehnte seit Gründung der Vereinten Nationen seien so gefährdet wie nie zuvor, sagte Guterres bei einem Gottesdienst am Sitz der Vereinten Nationen in New York. Auf dem Spiel stünden Völkerrecht, Menschenrechte, friedliche Zusammenarbeit und die Vereinten Nationen selbst.

Religiöse und ethische Traditionen weltweit verbinde die Botschaft von Mut und Hoffnung gerade in Zeiten, die die dunkelsten zu sein schienen, sagte Guterres. Er zitierte aus dem Neuen Testament: „In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet.“ (2. Korintherbrief 4,8-9)

Von Beginn an hätten die Vereinten Nationen sich von der Überzeugung leiten lassen, dass die Menschheit am stärksten sei, wenn sie Stürme gemeinsam bestehe. „Ich bete, dass die Führer der Welt, die sich diesen Monat hier versammeln, diese Lehre beherzigen“, sagte Guterres mit Bezug auf die am 22. September beginnende Generalversammlung.

In der jährlichen Gebetsfeier erinnerten sich UN-Mitarbeiter und Diplomaten nach den Worten des Generalsekretärs daran, dass sie da seien, „um die Ungerechtigkeit der Armut zu beenden, den Wahnsinn des Krieges und der Gewalt zu stoppen, die Würde jedes Menschen zu verteidigen und unseren Planeten, unser gemeinsames Haus, für alle zu bewahren, die ihn teilen und die ihn erben“.

Text: KNA | Bild: Gregory A. Shemitz/OSV News/KNA

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